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Haus des Lernens

Beratungskonzept der KGS Rastede

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Prämisse

 

Das Beratungskonzept der KGS Rastede basiert auf dem Leitbild der Schule und ist vom Beratungsausschuss entwickelt und in der Gesamtkonferenz verabschiedet worden. Im Leitbild sind die folgenden Grundsätze festgehalten.

 

1. Schülerinnen und Schüler, alle an der Schule Tätigen sowie die Eltern sind für das Gelingen von Schule verantwortlich.

 

2. Das Zusammenleben an der Schule setzt Freundlichkeit, Höflichkeit, Hilfsbereitschaft und Toleranz voraus.

 

3. Erfolgreiches Lernen erfordert ein verantwortungsbewusstes Miteinander.

 

4. Kritik ist erwünscht, wenn sie zur Besserung der Verhältnisse führt.

 

5. Wir gestalten unsere Schule so, dass wir uns gerne darin aufhalten.

 

Um diesen Ansprüchen gerecht werden zu können, muss Beratung an der Schule verschiedene Voraussetzungen erfüllen. Sie muss im Regelfall freiwillig, vertraulich, unabhängig und verantwortlich erfolgen können. Darüber hinaus gibt es anlassbezogene Formen der Beratung, die institutionellen Charakter tragen (Schullaufbahnberatung, Informationsabende, Erziehungs- und Ordnungsgespräche) und daher andere als die beschriebenen Voraussetzungen umfassen, aber auch dem Leitbild der Schule unterliegen. Schließlich wird Beratung nur gelingen, wenn es an der Schule ein Unterstützersystem und begleitende pädagogische Projekte gibt, die alle an Schule beteiligten Personen einschließen (Lehrkräfte, Schülerinnen und Schüler, Eltern, Mitarbeiter). Das Beratungskonzept der KGS Rastede setzt diese Prämissen in vier Säulen um.

 

 

 

Säule 1

Institutionalisierte Formen der Beratung

Personen des Beratungs- und Unterstützersystems an der Schule

 

Institutionalisierte Form der Beratung wird von Lehrkräften der Schule innerhalb und außerhalb der Schule durchgeführt. Die Personen des Beratungs- und Unterstützersystems erfüllen dabei unterschiedliche Aufgaben.

 

Fachlehrkräfte:

Beratung von Schülerinnen und Schülern und deren Eltern im Rahmen von Erziehung und Unterricht eines Faches. Fachinhalte, Leistungsstand, Leistungsbewertung, Arbeits- u. Sozialverhalten sowie damit verbundene Schullaufbahnmöglichkeiten können Inhalte der Gespräche sein. Sie sind fachbezogen die ersten Ansprechpartner für Schülerinnen und Schüler und deren Eltern.

 

Klassenlehrkräfte.

Beratung von Schülerinnen und Schülern und deren Eltern im Rahmen von Erziehung und Unterricht eines Faches und im Rahmen der Klasse. Sie sind klassenbezogen die ersten Ansprechpartner für alle Beteiligten. Spezifische Beratungsgespräche über die Entwicklung der Gesamtpersönlichkeit einzelner Schülerinnen und Schüler mit den Eltern kommen hinzu. Beratung und Unterstützung der Schüler- und Elternvertreter der Klasse mit den damit verbundenen Informationen. Gespräche mit therapeutischen Einrichtungen im Blick auf Lernentwicklung und Sozialverhalten und die Mitarbeit an Förderplänen der Schule gehören dazu. Klassenlehrkräfte können an sog. Hilfeplansitzungen nach dem Jugendhilfegesetz teilnehmen und ihre Erfahrungen einbringen. Klassenlehrkräfte suchen bei Problemfällen den Kontakt zu den Beratungslehrkräften der Schule oder den Schulzweigleitern.

 

SV-Beratungskraft (Vertrauenslehrkraft)

Besondere Beratungsaufgaben kommen auf die mit der SV-Beratung beauftragten Lehrkraft zu, die die Schülervertretung der Schule in ihren verfassten Aufgaben berät, sie bei der Konferenzarbeit unterstützt und die Wahlen der Schülervertretung begleitet. Diese Lehrkraft genießt das besondere Vertrauen der Schülerschaft und kann bei persönlichen und schulischen Problemen von den Schülerinnen und Schülern angesprochen werden.

 

Beratungslehrkraft

Beratungslehrkräfte sind vor Ort in der Schule präsente AnsprechpartnerInnen für Schülerinnen und Schüler, Eltern, Lehrkräfte und Schulleitung. Sie sind erlassgemäß zweijährig ausgebildet und eingesetzt, erhalten drei Verlagerungsstunden und werden schulintern in den Bereichen Schullaufbahnberatung, Einzelfallhilfe und Systemberatung tätig.

 

Beratungskräfte sind zuständig für die Vorklärung eines Problemfalles, ob ggf. eigene Bearbeitung oder die Vermittlung an andere interne oder externe Personen des Unterstützersystems erfolgen soll. Beratungslehrkräfte unterstützen die Schule bei der Entwicklung von Diagnose-und Förderkonzepten und führen ggf. Konfliktmoderationen mit Lehrkräften, Eltern und Schülerinnen und Schülern durch. . Diese werden durchgeführt und betreut von dafür ausgebildeten Lehrkräften.

 

 

Diese Kräfte arbeiten in der Schule in dem Beratungsausschuss und außerhalb der Schule in einem kooperativen Netzwerk mit allen intern wie extern an Beratung der Schule Beteiligten zusammen. Besonders im Team mit den Beratungslehrkräften der anderen Schulen im Landkreis findet Austausch statt. Die Beratungskraft pflegt intensiven Austausch mit den am Ort vorhandenen externen Beratungs- und Präventionseinrichtungen und nimmt an regelmäßigen Dienstbesprechungen teil. Die Beratungskraft kann ihre Angebote schulintern öffentlich machen. Zum Beispiel durch Vorstellung vor neuen Klassen oder auf Elternabenden, durch Info-Flyer oder auf der Schul-Homepage. Jährlich einmal berichtet die Beratungskraft im Rahmen der Gesamtkonferenz über die Schwerpunkte der Arbeit und Fort- und Weiterbildungen. In besonderen Konflikten (Gewalt, Drogen) arbeiten sie eng mit den Schulzweigleitern zusammen.

 

Beratungsausschuss

An der Schule existiert ein Beratungsausschuss. Er setzt sich aus den Beratungslehrkräften der Schule, Vertretern der Mediatoren, ggf. vorhandenen sozialpädagogischen Mitarbeitern, den Schulzweigleitern und dem  didaktischen Leiter zusammen. In diesem Ausschuss werden aktuelle und konzeptionelle Fragen der Beratung an der Schule diskutiert und Vorschläge zur Verbesserung des Beratungsangebotes entwickelt. Der Ausschuss tagt mindestens zweimal im Jahr, darüber hinaus nach Bedarf. Er ist auch für die Weiterentwicklung des Beratungskonzeptes zuständig.

 

Schulleitung

Die Schulleitung unterstützt grundsätzlich die Personen des Beratungs- und Unterstützersystem an der Schule. Sie bereitet die drei Elternsprechtage für die gesamte Schule vor, von denen zwei bereits im November durchgeführt werden. Ergänzend kommen die Formen der Schullaufbahnberatung, die Beratung über die Wahl der Fremdsprachen, die Beratung über die Wahl der Profile im Haupt- und Realschulzweig und im Gymnasialzweig , die Beratungsangebote zu den Schülerfirmen sowie zu den Austauschvorhaben und Auslandsaufenthalten hinzu. Darüber hinaus führt sie in enger Abstimmung mit den Klassenlehrkräften Konferenzen zu Erziehungs- und Ordnungsmaßnahmen durch und hilft den Beratungslehrkräften bei Einzelfallmaßnahmen.

 

 

 

Säule 2

Schulsozialarbeit ( zur Zeit nur im Hauptschulzweig) 

Die KGS gehört zu den Ganztagsschulen, denen bei der Genehmigung die Inanspruchnahme sozialpädagogischer Mitarbeit aus Haushaltsgründen verweigert wurde. Insofern gibt es gegenwärtig an der KGS Rastede keine pädagogische Mitarbeit im Sinne des Ganztagserlasses.

 

Schulsozialarbeit wird gegenwärtig im Hauptschulzweig an der KGS Rastede von einer Sozialpädagogin geleistet, die über das Förderprogramm des Landes zur Stärkung der Hauptschule finanziert wird. Schulsozialarbeit im Hauptschulzweig versteht sich als Brücke und Kooperationsfeld zwischen Schule, Beruf und Jugendhilfe. Sie richtet sich präventiv, helfend und krisenintervenierend an alle SchülerInnen und LehrerInnen, die im Hauptschulzweig tätig sind.

 

Um den Übergang von Schule zum Berufsleben zu erleichtern, besteht ein enger Kontakt zur BBS-Ammerland. Unter anderem werden das dort angebotene Pilot-Projekt und das Schnupperpraktikum betreut, begleitet und nachbereitet. Die Information und Beratung der SchülerInnen als auch der Eltern bezüglich der Berufsschule ist ebenfalls Teil des Aufgabengebietes. Innerhalb des Hauptschulzweiges werden Klassen-Klima-Kurse angeboten, die zur Stärkung und Stabilisierung der Klassengemeinschaften beitragen. Auch Bewerbungstraining in Kooperation mit der AOK wird durchgeführt. Darüber hinaus werden schulklassenbezogene Beratungen bei Bedarf durchgeführt. Auch die Beratung von Eltern und die Teilnahme an Elternabenden gehört zum Tätigkeitsfeld.

 

Durch die besondere Rolle der Sozialpädagogin als „Nichtlehrerin“ ist für SchülerInnen ein neutraler Ansprechpartner vorhanden, der außerhalb der Lehrer-Schüler-Beziehung steht. Dadurch entsteht eine Vertrauensbasis, die die Klärung von Konflikten untereinander als auch außerschulischer Probleme ermöglicht. Die tägliche Präsenz der Sozialpädagogin ermöglicht die sofortige Aufarbeitung von Problemen und Konflikten, die den Unterrichtsalltag belasten.

 

Es ist sehr notwendig, auch für die anderen Schulzweige Schulsozialpädagogen einstellen zu können, da der Bedarf an einer großen und offenen Ganztagsschule vorhanden ist.

 

 

 

Säule 3

Präventionsprojekte

 

Präventionsprojekte begleiten die Anstrengungen aller an Beratung beteiligten Personen, die Leitbilder der Schule umzusetzen. Folgende Präventionsprojekte existieren im Schuljahr 2010/2011 an der KGS Rastede.

 

Erwachsen-Werden

Mit Unterstützung des Lions Club Rastede setzen Klassenlehrerinnen und Klassenlehrer in den 5. und 6. Klassen ein Erziehungscurriculum (Erwachsen Werden) um, das Kinder präventiv vor Sinn- und Lebenskrisen schützen soll. Dafür wurde die Stundentafel für alle Schulzweige im 6. Jahrgang verändert, so dass soziales Lernen in der Klasse in diesen beiden Jahrgängen einen festen Platz hat. Die Stärkung psycho-sozialer Kompetenzen ist Inhalt des Programms „Erwachsen werden“. Lions-Quest ist ein Unterrichtsprogramm, für das sich Lehrer und Lehrerinnen in dreitägigen Seminaren schulen lassen. In der Anwendung richtet sich das Programm an Jugendliche zwischen 10 und 16 Jahren, denen Lebenskompetenz (life-skill) im Rahmen des sozialen Lernens durch handlungsorientierte Erlebnispädagogik vermittelt werden soll. Gleichzeitig bieten die verschiedenen Themen zahlreiche Anlässe, das Elternhaus und das soziale Umfeld der Jugendlichen einzubeziehen.

 

 

Mediatoren

Seit dem Schuljahr 2006/07 werden an der KGS Rastede Schülerinnen und Schüler des 8. Jahrgangs in ca. 80 Schulstunden und über ein Jahr als Schüler-Mediatoren ausgebildet. Die Schüler/innen werden im Anschluss daran, sofern sie dies wünschen, im Jahrgang 9 bei kleineren Konflikten zwischen Schülern als Mediatoren eingesetzt. Sie nutzen einen Raum im MKB-Bereich, der in unmittelbarer Nähe des Forums liegt und in den großen Pausen durch die Konfliktparteien leicht erreichbar ist. Seit Beginn der Ausbildung wurden über 40 Schüler/innen ausgebildet und im aktuellen Durchgang des Schuljahres 2010/11 nehmen 26 Schüler/innen an der AG teil. Parallel zur Ausbildung der Schüler/innen werden auch kontinuierlich Kolleginnen und Kollegen weitergebildet, sodass immer mehr Lehrer/innen über eine entsprechende Qualifikation verfügen.

 

Alkohol im Straßenverkehr

Der Verkehrsobmann der Schule betreut für den 10 Jg. das Projekt „Drogen und Alkohohl im Straßenverkehr“. Durch Vorträge von Richtern sollen Heranwachsende, die an der Schwelle zur motorisierten Verkehrsteilnahme stehen oder bereits motorisiert am Straßenverkehr teilnehmen, für die Risiken sensibilisiert werden, die durch die Einnahme von Alkohohl und Drogen entstehen können. Aus der Praxis werden dabei Erfahrungen der Gerichte mit auffällig gewordenen Fahrzeugführern/innen, der Polizei sowie versicherungsrechtliche Fragen anschaulich besprochen.

 

 

No blame approach

Seit dem Schuljahr 2009/2010 arbeiten an der Schule ausgebildete Lehrkräfte nach der Methode:

"No blame approach". Dieser Ansatz zielt auf den Abbau von Mobbing an der Schule. Bei dieser Mehtode werden zunächst Vorgespräche mit dem gemobbten Kind geführt, um herauszufinden, wer an den Mobbinghandlungen beteiligt ist, wer Mitläufer ist oder nichts damit zu tun hat. Am Anschluss daran wählt die Lehrkraft aus diesen Kindern 6-8 Personen aus, mit denen dann ein Gespräch stattfindet. Das Gespräch ist vertraulich, die Inhalte sind nur der Lehrkraft bekannt und werden nicht an Außenstehende weitergetragen. Das Mobbingopfer selbst nicht daran teil. Ein Flyer der Schule informiert über weitere Merkmale dieses Projektes.

 

 

Konzentrationstrainingskurse und Schüler-Stress-Kurse

In Jg. 5 wird das Marburger Konzentrationstraining (MKT) durchgeführt werden. Ziel ist die Förderung von Arbeitsverhalten, Konzentration und Motivation. Es setzt sich aus dynamischen, konzentrationsfördernden und entspannenden Übungen zusammen. In 10 Einheiten zu je 60-90 Minuten finden 6 Gruppentermine mit den Kindern, zwei Elterntermine zur Vor- und Nachbereitung sowie 2 Termine für Einzelgespräche bzw. Lehrerinformation statt. Durchgeführt werden die Kurse von einer ortsansässigen Ergotherapeutin.

 

In Jg. 7 wird das.Programm „Attentioner“, Training für Kinder mit Aufmerksamkeitsstörungen von Claus Jacobs und Franz Peterman mit ca. 6 Teilnehmern durchgängig im zweiten Halbjahr durchgeführt.. Gekoppelt an das Projekt sind Elterntermine zur Vor- und Nachbereitung sowie Lehrerinformationen.

 

In dem Kursangebot „Schüler-Stress-Management- 10 Wege zur Stressreduzierung“, das sich vornehmlich an Schülerinnen und Schüler in Abschlussjahrgängen richtet, wird versucht, die Bewältigung von Stress, der in der Schule und insbesondere in der Prüfungsvorbereitung entstehen kann, zu üben.
Daneben finden Angebote zur Lernberatung in Einzelarbeit-orientiert am Modell der pädagogischen Kinesiologie- dienstags von 14.30 Uhr bis 16 Uhr für die Schüler der Sek. I und von 16.15 Uhr bis 17.00 Uhr für die Schülerinnen und Schüler der Sek. II statt. Dafür gibt es eine Kooperation mit einer Kinesiologin/Therapeutin."

 

Für alle genannten Angebote gilt, dass sie kostenfrei sind.

 

 

Schulsanitätsdienst

Der Schulsanitätsdienst soll von Schülern der Jahrgangsstufe 7 bis 9 übernommen werden. Die Teilnahme ist freiwillig. Die Schüler erhalten eine Ausbildung in Erste Hilfe, speziell zugeschnitten auf den Schulsanitätsdienst. Die Teilnehmer verpflichten sich mindestens ein ganzes Kalenderjahr den Schulsanitätsdienst durchzuführen.

Die Schüler verbringen die Pausen im Sanitätsraum und stehen somit zur Verfügung, falls Kinder sich verletzen oder leichte Erkrankungen haben. Diese werden entsprechend der Ausbildung der Sanitäter versorgt, d.h. sie dürfen Kühlelemente oder Wärmflaschen austeilen, kleine Wunden versorgen usw.. Des weiteren haben die Schüler die Befugnis, gegebenenfalls Eltern oder andere auf der Notfallliste stehenden Personen anzurufen, um kranke Kinder abholen zu lassen. Außerdem veranlasst der Schulsanitätsdienst die Information der betroffenen Lehrer

 

 

Säule 4

Kooperationspartner, Unterstützungsangebote, Ablaufpläne

Adressenliste

für Hilfs- und Unterstützungsangebote

 

Die Beratungslehrkräfte der Schule beraten gerne in Einzelfällen über die Kontaktaufnahme zu KinderpsychologInnen und KinderärztInnen aus der Region. Der großen Anzahl wegen werden diese nicht in der nachfolgenden Liste aufgeführt.

 

 

Krankenhäuser

 

Kinderpsychiatrie in Kreyenbrück 

 

0441-403-2009 (Sekretariat z. Anmeldung)

0441-403-2039 (Ambulanz) 

SPZ (Sozialpädiatrisches Zentrum OL) 

0441-969670 

Reinhard-Nieter-Krankenhaus WHV 

04421-891388 

Kinderpsychiatrie ASD 

04962-5021137 

Clemens-August Jugendklinik

Neuenkirchen/Vörden 

05493-504-303 (Sekretariat) 

 

Erziehungsberatung WST

auch Außenstelle Rastede

(Herr Folhers, Frau Schuur)

anmelden über

 

 

04488-565900

 

Esstörungen Oldenburg

Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

0441-4082844 

 

Förderkonzept Sprachlernklasse

(Fr. Sengün) 

0441-5700933 

 

Integrationsberatung WST

(Fr. Fründ) 

04488-862213 

 

Jugendamt WST

Jugendamt

04488-56-0 

Ausländerbehörde(Mikola) 

04488-56-0 

  1. Familie         (Krzykowski Lenzdorf, ) 

04488-56-3370 

"Schulschwänzer" (Hagedorn) 

04488-56-2770 

Jugendarbeit (Gudlat) 

3061 

Jugendschutzbund (Franke, Philipp) 

264, -265, -269 

Jugendschutz Bad Zwischenahn 

04403-63132 

 

Kinderschutzbund WST

Kinderschutzbund

04403-63143 10-17 Uhr

 

Legasthenie

Legasthenie-Zentrum OL

0441-13372 

Lernschwäche Rechnen (Dyskalkulie)

0441-3046054        12 -13.30 Uhr 

 

Schulen für besonderen Bedarf (meist über Schule am Voßbarg abklären)

Schule für Lernhilfe Voßbarg 

04402-2152 

Erziehungshilfe Eibenhorst 

04488-78922 

Grünkamp WST 

04458-1360 

Körperbehinderte 

0441-2047557 

Hörgeschädigte 

0441-9505-0 

Waisenstift Varel 

04451-91310 oder -913131 

Fritz-Gansberg-Schule HB (ADHS) 

 

 

Schutzeinrichtungen (meist Kontakt über Jugendamt erforderlich)

ambulantes Kinderhaus (Michnik)

OL, Buttelweg 13 

0441-83670 

Kinderhaus Blauer Elefant 

04488-6116 

Kinderhof Mule 

04454-918133 

Kinderhof Eibenhorst, Dwoweg 

04402-971397 

Waisenstift Varel, Tagesgruppe   

04402-916418 

 

 

 

Ablaufplan Erziehungs- und Ordnungsmaßnahmen

 

1. Die Ausgangssituation: Verstoß gegen schulische Pflichten

Die Lehrerin oder der Lehrer stellt eine Pflichtverletzung einer Schülerin oder eines Schülers fest. Es ist von der Lehrkraft zu entscheiden, ob es ein

  • grober Verstoß (Gewalt gegen andere Mitschüler, Diebstahl, Drogen (auch Alkohol) ...) oder ein
  • leichter oder „normaler“ Verstoß

gegen die Schulordnung vorliegt.

 

Grober Verstoß gegen die Schulordnung (grobe Pflichtverletzung)

Bei einem groben Verstoß sollte die Lehrkraft sofort ermitteln. Eine Möglichkeit wäre, dass die Schülerinnen und Schüler ihre Darstellung des Sachverhalts aufschreiben. Dabei ist darauf zu achten, dass es keinen Austausch von Schülerinnen und Schüler über die Informationen gibt. Eine mögliche Realisierung wäre, in der Unterrichtsstunde z. B. drei Tische in die Nähe der Tafel zu stellen, so dass dort 3 Schülerinnen und Schüler (Opfer, Täter, Zeuge) ihre Darstellung des Sachverhalts dokumentieren. In dieser Zeit (geschätzte Dauer ca. 15 Min.) können die anderen Schülerinnen und Schüler in Stillarbeit Aufgabe erledigen. Die Lehrkraft liest die Darstellung der Schülerinnen und Schüler durch und fordert ggf. weitere Details zum Sachverhalt, Namen weiterer Zeugen ...

Diese Sachverhaltsdarstellung der Schülerinnen und Schüler sollte durch kurze Kommentare der Lehrkraft ergänzt werden. Die KlassenlehrerIn und der Schulzweigleiter entscheiden dann zusammen mit der Lehrkraft wie weiter zu verfahren ist (z. B. Klassenkonferenz).

 

Leichter Verstoß gegen die Schulordnung

Die betroffene Lehrkraft sollte eine Erziehungsmaßnahme verhängen.  Die Eltern müssen informiert werden (Telefongespräch (kurze Aktennotiz in die Schülerakte), Tadel (Kopie in die Schülerakte), Elternsprechtag (kurze Aktennotiz in die Schülerakte) ...)

 

Erziehungsmaßnahmen

Erziehungsmaßnahmen können von der Klassenkonferenz oder von der einzelnen Lehrerin oder dem einzelnen Lehrer angewendet werden, wohingegen Ordnungsmaßnahmen von der Klassenkonferenz beschlossen werden müssen. Erziehungsmaßnahmen sind pädagogische Einwirkungen auf die Schülerin oder den, die ihre Grundlage im Schulverhältnis haben. Die Schule ist in der Kreation von Erziehungsmitteln frei, solange diese nicht die Intensität von Ordnungsmaßnahmen erreichen. Erziehungsmittel Schüler sind z.B. das Umsetzen einer Schülerin oder eines Schülers in der Klasse, das Nachsitzen in Form besonderer schulischer Arbeitsstunden unter Aufsicht, der schriftliche Tadel, Verweis aus dem Unterrichtsraum, vorübergehende Wegnahme von Gegenständen, zusätzliche häusliche Arbeiten etc..

Ggfs. muss aber die Aufsicht sichergestellt oder es müssen die Erziehungsberechtigten benachrichtigt werden.

 

Ordnungsmaßnahmen

Die Zuständigkeit der Schule erfasst nämlich nicht jedes Fehlverhalten von Schülerinnen und Schülern, sondern sie ist nur insoweit zuständig, als durch das Fehlverhalten die Schule betroffen ist. Die Pflichtverletzung muss zwar nicht in der Schule geschehen sein, sie muss aber insofern einen schulischen Bezug haben, als sie sich auf die Unterrichts- und Erziehungsarbeit der Schule auswirkt. Typische Fälle eines Fehlverhaltens außerhalb des Schulgeländes mit schulischem Bezug sind Streitigkeiten unter Schülerinnen und Schülern auf dem Schulweg, im Schulbus etc. Ein Gegenbeispiel ist ein Ladendiebstahl am Nachmittag oder häuslicher Rauschgiftkonsum ohne Beteiligung anderer Schülerinnen und Schüler .

Die Ordnungsmaßnahmen sind im Niedersächsischen Schulgesetz eindeutig festgelegt:

§ 61

Ordnungsmaßnahmen

(1) Erziehungsmittel sind pädagogische Einwirkungen. Sie sind zulässig, wenn Schülerinnen oder Schüler den Unterricht beeinträchtigen oder in anderer Weise ihre Pflichten verletzen. Sie können von einzelnen Lehrkräften oder von der

Klassenkonferenz angewendet werden.

(2) Ordnungsmaßnahmen sind zulässig, wenn Schülerinnen und Schüler ihre Pflichten grob verletzen, insbesondere gegen rechtliche Bestimmungen verstoßen, den Unterricht nachhaltig stören, die von ihnen geforderten Leistungen verweigern oder dem Unterricht unentschuldigt fernbleiben.

(3) Ordnungsmaßnahmen sind:

  1. Überweisung in eine Parallelklasse,
  2. Überweisung an eine andere Schule derselben Schulform,
  3. Androhung des Ausschlusses vom Unterricht bis zu drei Monaten,
  4. Ausschluss vom Unterricht bis zu drei Monaten,
  5. Androhung der Verweisung von allen Schulen,
  6. Verweisung von allen Schulen.

....

 

Andere Ordnungsmaßnahmen sind nicht zulässig. Es wird oft diskutiert, ob die Androhung der Überweisung in die Parallelklasse eine Ordnungsmaßnahme ist. Zur Zeit wird diese Maßnahme als Erziehungsmaßnahme interpretiert, über die natürlich die Eltern informiert werden müssen.

 

Beratungsausschuss der KGS Rastede

Dezember 2010

 

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