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Chemieunterricht der besonderen Art haben die Klassen 9B3 und 9E3 am Dienstag, 30.05.2017, erlebt. Gemeinsam mit ihren Lehrern, Herrn Hinxlage und Herrn Dr. Fach, fuhren die beiden Klassen nach Nordenham, um sich dort in der Zinkhütte die Herstellung des wichtigen Gebrauchmetalls Zink anzuschauen. Der Ausflug war in vielen Punkten bemerkenswert: Zunächst begeisterten die Sicherheitsvorkehrungen, die bei der Führung getroffen wurden, denn es gab nicht nur Schutzbrillen, sondern gleich noch Sicherheitsschuhe, Schutzkittel, Helme und Staubmasken. Das führte gleich zu Beginn zu Begeisterung. Die eigentliche Führung war in zwei Hälften unterteilt, einen Vortrag, in dem das Werk und das Verfahren vorgestellt wurde, und die eigentliche Führung durch das Werk. Im Vortrag wurden die Dimensionen dieses industriellen Großprozesses bereits deutlich: Pro Jahr stellt das Werk um die 140.000 Tonnen Zink her. Eine unvorstellbare Zahl, aber dennoch noch nicht einmal annähernd der Jahresverbrauch in Deutschland. „Nebenbei“ entstehen aber auch noch 210.000 Tonnen Schwefelsäure, die ebenfalls ein wichtiger Rohstoff in der Industrie sind. Auch der Stromverbrauch ist gigantisch: Im Prozess wird jährlich so viel Strom verbraucht wie in ganz Oldenburg zusammen.

2017 06 08 chemieunterricht in nordenham 01

Bei der Führung konnten wir dann erleben, was „industrieller Maßstab“ bedeutet. Zunächst konnte man einen Blick in die Lagerhalle für den Rohstoff, das Zinkerz, werfen, in der ein normaler Lastwagen wie in Spielzeugauto aussieht. Natürlich ist dies aber nur eine von mehreren Lagerhallen gewesen. Dann wurden wir weitergeführt zum Röstofen, in dem Temperaturen von etwa 960°C herrschen. Über eine kleine Luke durften wir einen Blick hinein werfen und vor allem die enorme Hitze spüren, die in dem Ofen herrscht. Anschließend wurden wir viele Meter über Anlagen geführt, die den Rohstoff weiter aufarbeiten, bevor wir am Ende dann zur eigentlichen Zinkproduktion, der Elektrolysehalle gelangten. Dabei waren vor allem die enormen Mengen beeindruckend, die täglich verarbeitet werden, sowie der Lärm, der Geruch (nach Schwefelverbindungen…) und die Hitze, die nicht nur durch das Wetter, sondern vor allem durch die Herstellungsprozesse bedingt war. In der Elektrolysehalle brauchten wir dann die Staubmasken, denn im Prozess entstehen auch Gase, die die Luft mit einem zwar nicht gefährlichen, aber unangenehm einzuatmenden Aerosol füllen. Ganz am Schluss des Prozesses bekamen wir gezeigt, wie das Zink zu Barren bzw. Kugeln geformt wird. Dazu wird es geschmolzen, was bei 420°C geschieht, und dann in Formen gegossen. Auch dies ein beeindruckender Anblick, wenn sich die hellglänzende Masse ihren Weg in die Formen bahnt. Schließlich durften wir alle eine kleine Probe in Form einer Zinkkugel mitnehmen. Sie eignet sich für diverse Anwendungen, z.B. verschiedene physikalische Experimente, als Boulekugel oder auch einfach als Briefbeschwerer. In jedem Fall erinnern sie an eine spannende Fahrt nach Nordenham!

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