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Medienkonzept
KGS Rastede
1. Einleitung
2. Vernetzungskonzept (2001-2003)
2.1 Grundvernetzung und Servereinrichtung (2001)
2.2 Vernetzte Werkstätten und Computerinseln (2002)
2.3 WLAN-Vernetzung von Klassen- bzw. Fachräumen (2003)
2.4 Sicherheit im Netz
2.5 Netzzugang für SchülerInnen
3. KGS ans Netz (Intranet/Webpräsenz) 2001
3.1 Projekte
3.2 Fortbildung
3.3 Aufbau des Intranets
4. KGS im Netz (Global School) 2002
4.1 Projekte 2002
4.1.1 Projektbezogene Arbeit (Global School)
4.1.1.1 Studienfahrten/Austauschvorhaben
4.1.1.2 Europäisches Comenius Programm
4.1.2 Aufbau von vernetzten Werkstätten
4.1.2.1 Musik-Werkstatt
4.1.2.2 Multimedia-Werkstatt
4.1.2.3 Robot-Werkstatt
4.1.2.4 Schreibwerkstatt an der Feldbreite
4.1.3 Multimediale Inhalte in den Fachunterricht
4.1.3.1 Biologie
4.1.3.2 Chemie
4.1.3.3 Musik
4.1.3.4 Kunst
4.1.3.5 Physik
4.1.3.6 Sport
4.1.4 Computerinseln
4.1.4.1 Medienecke
4.1.4.2 Computerinsel Feldbreite (Schreibwerkstatt)
4.2 Ausstattungsanforderungen für
2002
4.3 Kooperationspartner
4.4 Fortbildung
4.5 Öffentlichkeitsarbeit
4.6 Evaluation
5. KGS multimedial ab 2003
6. Projektbeschreibungen
6.1 Projektbezogene Arbeit (Global School)
6.1.1 Projekte Fremdsprachen
6.1.1.1 Persönliche Kontakte und Austausch über Internet
6.1.1.2 Europäisches Comenius Programm
6.2 Aufbau von vernetzten Werkstätten
6.2.1 Musik-Werkstatt
6.2.2 Multimedia-Werkstatt im Fach Kunst
6.2.3 Multimedia-Werkstatt im WPB (Fach Technik)
6.2.4 Robot-Werkstatt
6.2.5 Schreibwerkstatt an der Feldbreite
6.3 Multimediale Inhalte im Fachunterricht
6.3.1 Neue Technologien im Fach Biologie
6.3.2 Neue Technologien im Fach Chemie
6.3.3 Neuen Technologien im Fach Musik
6.3.4 Neue Technologien im Fach Kunst
6.3.5 Neue Technologien im Fach Physik
6.3.6 Neue Technologien im Fach Sport
6.4 Frei zugängliche Computerinseln
6.4.1 Computerinsel Feldbreite
1.
Einleitung
Im Schuljahr 1999/2000 wurde von einer
Arbeitsgruppe ein Grundkonzept für den unterrichtlichen Einsatz der neuen
Informationstechnologien entwickelt.
Auf Basis dieses Grundkonzeptes wurde im
Schuljahr 2000/2001 das Medienkonzept der KGS Rastede entwickelt.
Die Realisierung des Gesamtkonzeptes ist auf
mehrere Jahre hin angelegt und soll auch über den Förderzeitraum (2001-2003) permanent
weiter entwickelt werden.
Das Medienkonzept der KGS Rastede gliedert
sich in drei Abschnitte:
Intranet/Webpräsenz
Global School
Multimediales Arbeiten
Wichtige Orientierungspunkte für das Konzept
sind die „Profile der Erziehung- und Bildungsarbeit"[1] an der
KGS Rastede und hier insbesondere die Punkte
-
Förderung der Medienkompetenz [2]
und
-
Leitlinien zur Medienerziehung
und IUK an der KGS [3]
Mit Teil 1 des Medienkonzeptes beteiligte
sich die KGS Rastede erfolgreich an der Förderunde 2001 der Initiative n-21.
Neben der didaktisch-methodischen
Konzeptentwicklung war es dabei notwendig ein Konzept zur Vernetzung der
Schulgebäude zu entwickeln.
2.
Vernetzungskonzept
(2001-2003)
Die Netzarchitektur wurde mit Unterstützung
von Offis (Oldenburger Forschungs- und Entwicklungsinstitut für
Informatik-Werkzeuge und -Systeme) und dem Systemadministrator der Gemeinde
Rastede entwickelt.
Favorisiert wurde dabei aufgrund der
baulichen Gegebenheiten im Hauptgebäude eine Mischlösung aus fester Vernetzung
(Kat 6 und Lichtwellenleiter) und Wireless-Lan-Lösungen.
Eine Funkvernetzung des gesamten Gebäudes in
der ersten Ausbaustufe wurde aus Kostengründen verworfen.
Funkvernetzungen sollen möglicherweise in der
dritten Ausbaustufe realisiert werden.
Zur technischen Erprobung und zum Sammeln eigener Erfahrungen wurde ein
PC im Bereich der Naturwissenschaften bereits jetzt über WLAN an das Netzwerk
angebunden.
Das Vernetzungskonzept gliedert sich in drei aufeinander aufbauende
in sich geschlossene Abschnitte:
-
Grundvernetzung und
Servereinrichtung
-
Vernetzte Werkstätten und
Computerinseln
-
WLAN-Vernetzung von
Klassenräumen
2.1
Grundvernetzung und
Servereinrichtung (2001)
Um möglichst schnell und effektiv mit dem
Netz arbeiten zu können, wurde in der ersten Stufe eine kostengünstige
Grundvernetzung der zentral liegenden Räume angestrebt.
Mit den Mitteln der Förderrunde 2001 wurden
folgende Lösungen erreicht:
-
Feste Vernetzung der beiden
Computerräume 201 und 204,
Aufgrund der Raumgröße,der zentralen Lage und
gebäudlicher Voraussetzungen (Minimierung der Installationskosten) bot sich der Raum 204 als Standort für den
Server an.
-
Lichtleitervernetzung des
Servers mit einem Switch (Mediothek)
Die Verbindung erfolgte aufgrund der
schwierigen (kostenintensiven) Installation über einen Lichtleiter. Von dort
erfolgte die Unterverteilung. Im Einzelnen sind dies:
-
feste Vernetzung der
Computerinsel in der Mediothek,
-
feste Vernetzung der
Fremdsprachenstation,
-
feste Vernetzung zum
Lehrerclub (Lehrerzimmer) mit zwei PCs
-
WLAN-Lösung zwischen der
Mediothek und den naturwissenschaftlichen Räumlichkeiten.
In den naturwissenschaftlichen Räumlichkeiten
wurde versuchsweise eine Wireless-Lan-Lösung in Betrieb genommen.
Die Einrichtung der gesamten Anlage wurde von
zwei Schülern der Oberstufe unter Betreuung einer Fachlehrkraft vorgenommen. Sie sind ebenfalls für die
technische Betreuung der Anlage verantwortlich.
2.2
Vernetzte Werkstätten und
Computerinseln (2002)
In dieser Ausbaustufe sollen zusätzlich zu
den Computerräumen dezentrale Werkstätten bzw. Computerinseln aufgebaut werden,
die in das bestehende Netz integriert werden.
Wünschenswert wäre dabei eine Funkvernetzung.
Die Realisierung hängt aber von der Kostenlage ab.
Ferner soll eine Firma Messungen im
Schulgebäude vornehmen, um Standorte für Access-Points der Funkvernetzung in
der dritten Ausbaustufe zu ermitteln, damit frühzeitig die entstehenden Kosten
errechnet werden können.
2.3
WLAN-Vernetzung von Klassen-
bzw. Fachräumen (2003)
Der Schwerpunkt in der dritten Ausbaustufe
liegt in der Funkvernetzung von Flurbereichen bzw. von Klassen- und Fachräumen.
Pro Flurbereich bzw. Klassen oder Fachräumen
sollen dann eine oder mehrere mobile funkvernetzte Computeranlagen angeschafft
werden.
Durch die Funkvernetzung können mobile
Computeranlagen auch innerhalb der Räume flexibel eingesetzt werden.
Bei Bedarf können so auch mehrere
Mobilanlagen in einem Raum genutzt werden.
Denkbar ist auch der Einsatz von
funkvernetzten Laptops.
Eine Vernetzung der räumlich getrennten
Feldbreite mit dem Hauptgebäude wird als nicht notwendig angesehen.
Eine Schreibwerkstatt an der Feldbreite
(2002) soll mit dem Server des Computerraums in der Feldbreite vernetzt werden.
2.4
Sicherheit im Netz
Einerseits bietet Vernetzung der Räume einen
unvergleichlichen Vorteil bei der Betreuung und Wartung der gesamten Anlage,
andererseits ergibt sich aber eine völlige Abhängigkeit von der zuverlässigen
Funktion des Servers. Verwendung findet der c't-ODS-Kommunikationsserver
(Arktur) in der Version 3.3 unter Linux. Er arbeitet als File- und Printserver,
verwaltet den user-Zugang und stellt die Internetverbindung über TDSL her. CDs
für den unterrichtlichen Gebrauch werden auf diesem Server gespiegelt.
Die
folgenden Sicherheitsvorkehrungen (technisch bzw. datenschutzrechtlich)
wurden eingerichtet:
-
Arktur verhindert auf Grund
der Einstellungen einen Zugriff von außen bei bestehender TDSL-Verbindung,
-
Physikalische Trennung von
Verwaltungs- und Schülernetz
-
PC-Wächterkarten in allen PC
(keine Veränderungen der Einstellungen möglich - das gilt auch für
Computerviren)
-
Einrichtung einer
unterbrechungsfreien Stromversorgung (USV), die bei Netzschwankungen in der
Stromversorgung zu einem geordneten (Datensicherung) Herunterfahren des Systems
führt
-
Datensicherung über einen
externen Streamer
2.5
Netzzugang für SchülerInnen
Die Schüler und Schülerinnen bekommen für die
Dauer ihrer Schulzeit einen user-Namen und ein Kennwort. Sie werden darüber
informiert, dass ihre Tätigkeiten im Netz (Internetzugang, Inhalte ihrer
persönlichen Ordner) anhand von log-Files rekonstruierbar sind, um sie zu verantwortungsvollem
Handel anzuhalten.
Da eine Kontrolle der Inhalte von E-Mails
nicht möglich ist, haben wir uns entschlossen, den Schülern und Schülerinnen
keine E-Mail-Adressen unter unserem Schulnamen einzurichten. Der E-Mail-Versand
erfolgt über öffentliche Provider.
Um den freien Zugang für die PCs zu erhalten,
müssen die Schüler und Schülerinnen an einem PC-Führerscheinkurs teilgenommen
haben.
3.
KGS ans Netz
(Intranet/Webpräsenz) 2001
Im Kalenderjahr 2001 bildeten der Auf- und
Ausbau der Vernetzung, die Einrichtung breit gefächerter Projekte, die Schulung
des Kollegiums, und der Aufbau eines Intranets die Schwerpunkte.
Die Vernetzung der Räume konnte zum Ende der
Sommerferien 2001 abgeschlossen werden.
Die Hard- und Softwareausstattung konnte leider erst - aufgrund der späten
Bereitstellung der Fördermittel - zum Ende der Herbstferien im Betrieb genommen
werden.
3.1
Projekte
Trotz der Verzögerungen ist es an der KGS
Rastede gelungen, den größten Teil der geplanten Projekte 2001 anlaufen zu
lassen.
Einige der Projekte mussten allerdings in das
zweite Schulhalbjahr bzw. in das kommende Schuljahr verlegt werden.
3.2
Fortbildung
Erfreulich großen Anklang fanden die Angebote
hausinterner Fortbildungen.
Durchgeführt wurden folgende Kurse:
- 3
Kurse Einführung in PowerPoint
- 3
Kurse Einführung und Bedienung des
neuen Netzwerks
- 3
Kurse Allgemeine Computerkurse
(Textverarbeitung, Internet etc.)
Die Kurse wurden von insgesamt 125
Kolleginnen und Kollegen frequentiert.
Weitere 15 Kolleginnen und Kollegen nahmen an
einer hausinternen Fortbildung des MedienMobils des NLI aus Hildesheim teil.
Durch die intensive Schulung des Kollegiums
im Laufe des letzten Schulhalbjahres und durch das rege Interesse innerhalb des
Kollegium kam es - nach den Herbstferien - zu erheblichen Engpässen bei der
Belegung der beiden Computerräume im Hauptgebäude und dem Computerraum in der
Feldbreite.
Die Situation konnte auch nicht durch die
Bereitstellung vom zwei mobilen Laptop-Beamer-Sets ausgeglichen werden.
Die Einrichtung eines dritten Computerraums
im Hauptgebäude ist daher zwingend erforderlich. Die Feldbreite möchte die
Engpässe mit der Einrichtung einer Schreibwerkstatt beheben.
3.3
Aufbau des Intranets
Das Intranet befindet sich zurzeit im Aufbau.
Nach den Osterferien werden hier erste Teilergebnisse aus den laufenden
Projekten nachzulesen sein.
4.
KGS im Netz (Global School) 2002
4.1
Projekte 2002
„Ziel ist es, in möglichst kurzer Zeit ein
breitangelegtes Medienkonzept umzusetzen, bei dem möglichst alle Fächer und
Fachbereiche beteiligt sind und somit möglichst viele Schülerinnen und Schüler
erreicht werden"[4].
Folgende vier Arbeitsschwerpunkten sind für
das kommende Schuljahr vorgesehen:
-
Projektbezogene Arbeit (Global
School)
-
Aufbau von vernetzten
Werkstätten
-
Multimediale Inhalte in den
Fachunterricht
-
Frei zugängliche
Computerinseln
Die für 2002 ankündigten Projekte und
Vorhaben werden im Folgenden kurz vorgestellt.
Um sich schnell einen Überblick über die
Projekte und Vorhaben verschaffen zu können, sind diese im Anhang - wie bereits
im Medienkonzept KGS Rastede, Teil 1 - nach folgender Struktur einheitlich
beschrieben.
4.1.1
Projektbezogene Arbeit (Global
School)
Nach der Netzanbindung der KGS Rastede soll
das Internet genutzt werden, um möglichst viele nationale und internationale
Kontakte über das Internet zu realisieren, zu intensivieren bzw. auszubauen
(Global School).
2001 ist die Fremdsprachenstation mit
Multimedia-Rechner und Webcams ausgestattet worden. Einzelne Schülerinnen und
Schüler bzw. Kleingruppen können hier Email-Kontakte mit Partnerschulen
pflegen.
4.1.1.1
Studienfahrten/Austauschvorhaben
2002 soll das Fremdsprachenangebot so
ausgebaut werden, dass neben den Email-Kontakten vermehrt auch Chat-Kontakte
bzw. -projekte zwischen den Austauschschulen in Frankreich, den USA,
Niederlande, Polen entstehen.
4.1.1.2
Europäisches Comenius Programm
Die KGS Rastede war von 1998 bis 2001 am
Projekt „Wasser" beteiligt.
Eine Lehrkraft hat im Oktober 2001 an einem
Weiterbildungskurs „Migration" in Lissabon teilgenommen. Nach einer weiteren
Lehrgangsteilnahme in Norwegen mit dem Ziel der Vorbereitung von Schulprojekten
zeichnet sich möglicherweise ein Schulprojekt zum Thema „Unsere Region" ab.
Mögliche Teilnehmerschulen kommen aus Nordirland, Schweden, Norwegen und der
Tschechischen Republik.
Das Fach Chemie tauscht bereits seit 1999
Fachinhalte mit anderen Institutionen über das Internet aus und stellt
Präsentationen auf der Homepage vor.[5]
Das Fach Musik möchte europäische
Partnerschulen, andere KGSen und den FB Musik der Universität Oldenburg als
Kooperationspartner gewinnen.[6]
Kunst wird ebenfalls Partnerschaft aufbauen,
gedacht ist hier an Schulen im Ausland und an den FB Kunst der Universität
Oldenburg.[7]
4.1.2
Aufbau von vernetzten
Werkstätten
Ein zweiter wichtiger Schwerpunkt der
weiteren Arbeit ist neben der projektbezogenen Arbeit (Global School) die
Einrichtung von vier Werkstätten.
Nach unserer Grundvorstellung - in möglichst
kurzer Zeit viele Schülerinnen und Schüler zu erreichen - war es dabei wichtig,
Werkstätten anzubieten, die von Schülerinnen und Schülern ganz
unterschiedlicher Jahrgänge und Schulzweige frequentiert werden können.
Der Fachbereich musisch-kulturelle Bildung wird
eine Musik-Werkstatt einrichten. Sie kann von allen Schülerinnen und Schülern
ab der 8. Klasse genutzt werden.
Die Fachbereiche WPB AWT, GSW und MuKuBi
beteiligen sich gemeinsam am Aufbau einer Multimedia Werkstatt.
In der ersten Ausbaustufe wird sie von den
Fächern Kunst, dem Wahlpflichtbereich (Fach Technik), und Politik genutzt.
Alle Schüler ab der 7. Klasse haben die
Möglichkeit diese Werkstatt in Kursen bzw. Projekten zu besuchen.
Der Fachbereich AWT beginnt 2002 mit der
Einrichtung einer Robot-Werkstatt.
Diese Werkstatt wird zunächst von einem Technikkurs der Klasse 10 Haupt- und
Realschulzweig genutzt.
Im Gebäude der Feldbreite sollen eine
Schreibwerkstatt eingerichtet werden.
Neben der Entlastung des Computerraum soll
sie von verschiedenen Fachbereichen genutzt werden z.b. zum Kreativen
Schreiben, zur Erstellung von Büchern etc.
Im Folgenden
werden die vier neu einzurichtenden Werkstätten näher beschrieben:
4.1.2.1 Musik-Werkstatt
Eingerichtet werden soll neben den beiden
bestehenden Musikräumen ein dritter Musikraum, der als Musik-Werkstatt geplant
ist.
Die Musik-Werkstatt soll für die
- digitale
Musikverarbeitung,
- Entwicklung
von Websites und
- speziellen
Vorhaben (z. B. Theaterprojekte)
genutzt werden.
Eingerichtet werden soll die Musik-Werkstatt
mit vier entsprechenden Rechnerarbeitsplätzen, Midi-Keyboards,
Aufnahmemikrofonen.
Wie alle anderen Werkstätten wird auch die
Musik-Werkstatt über die Vernetzung Zugang zum Internet haben.
Geplant sind gemeinsame Projekte mit
nationalen und internationalen Partnerschulen.[8]
Die Musik-Werkstatt kann von allen
Schülerinnen und Schülern ab Klasse 8 genutzt werden. Der Fachbereich hat
hierzu neben der Beschreibung der Werkstatt ein Nutzungskonzept vorgelegt[9].
4.1.2.2 Multimedia-Werkstatt
Diese Werkstatt soll genutzt werden bei allen
Projekten und Vorhaben, in denen Bildverarbeitung eine besondere Rolle spielt,
bei der Erstellung von Mappen, Referaten, Facharbeiten, Publikationen, Foto-
und Videodokumentation, Webdesign usw.
Daneben soll die Multimedia-Werkstatt eine
Servicefunktion für die ganze Schule übernehmen, z. b. bei der Erstellung von
Jahrbüchern und anderen Dokumentationen.
Dokumentation und Präsentation lassen sich
mit Multimedia-Programmen schnell und effektiv einrichten. Erforderlich sind
hierfür leistungsstarke Multimedia-Rechner und die entsprechende Peripherie
sowie spezielle Software.
Allerdings muss nicht ein kompletter
Computerraum so eingerichtet sein, sondern es reicht hier die Einrichtung von
vier entsprechenden Rechnerarbeitsplätzen in einem gesonderten Raum.
Geplant ist die Umrüstung des bisherigen
Fotolabors zu einer Multimedia-Werkstatt.
Das Fotolabor liegt direkt neben den Kunst-
und Technikfachräumen und in der Nähe des neu einzurichtenden Computerraums.
Dadurch ergeben sich optimale Nutzungsmöglichkeiten für diese Fächer.
Die Multimedia-Werkstatt soll an einen neu
einzurichtenden Computerraum angegliedert werden. Klassen bzw. größere Gruppen
können den Multimedia-Computerraum nutzen. Kleingruppen bzw.
binnendifferenzierte Gruppen nutzen die Multimedia-Werkstatt mit ihrer
speziellen Einrichtungen.
Projekte zur Nutzung der Multimedia-Werkstatt
im Jahr 2002 liegen von folgenden Fächern vor GSW[10], Kunst[11] und
Technik[12].
4.1.2.3 Robot-Werkstatt
Geplant ist der Aufbau einer Robot-Werkstatt,
in der Steuerungs- und Regelungsvorgänge mit Computern durchgeführt werden
können, Modelle von Gelenkroboter gebaut
und mit Computern gesteuert werden. Hierzu ist eine gesonderte Werkstatt nötig,
weil die Unterbringung der Modelle und der Peripherie in den Technikräumen aus
platztechnischen und zeitökonomischen Gründen nicht sinnvoll ist.
Die Robot-Werkstatt soll im Raum 158
aufgebaut werden. Dieser Raum grenzt direkt an die Technikräume.
Durch die räumliche Nähe zu den Technikräumen
ist eine allgemeinere Nutzung durch andere Technikgruppen z. b. Benutzung von
CAD-Programmen, technische Lexika etc. ebenfalls möglich.
Aus Kostengründen soll der Aufbau der
Werkstatt in zwei Abschnitten 2002 und 2003 erfolgen. Im ersten Abschnitt
sollen zunächst 4 Computer, Interfaces, Netzgeräte und Robotermodelle
angeschafft werden.
Ein Nutzungskonzept ist im Anhang nachzulesen[13].
4.1.2.4 Schreibwerkstatt
an der Feldbreite
Die Feldbreite wird eine Werkstatt mit vier
Computerarbeitsplätzen einrichten.
Gewünscht wird die Schreibwerkstatt von
verschiedenen Fachbereichen,
die diese nutzen wollen um in Kleingruppen Dokumentationen, Präsentationen oder
Ähnliches zu erstellen wollen. Genutzt werden soll die Werkstatt auch für
Recherchen im Internet.[14]
4.1.3
Multimediale Inhalte
in den Fachunterricht
Einzelne Fächer haben für das Jahr 2002
Konzepte vorgelegt, nach denen ab dem kommenden Schuljahr multimediale Inhalte
realisiert werden sollen. Diese Vorhaben sollen Vorreiterfunktionen für das
Konzept 2003 „KGS multimedial" haben.
4.1.3.1
Biologie
Das Fach Biologie möchte verstärkt das
Internet und multimediale Inhalte in den Unterricht einbeziehen. Daneben sollen
Videoaufnahmen und digitaler Videoschnitte eingesetzt werden.
4.1.3.2 Chemie
Das Fach Chemie setzte bisher Computer
vorwiegend in der Sekundarstufe II ein. Neue Multimediacomputer ermöglichen in
der Sekundarstufe I z.B. den Ausbau vom Lernstationen etc.
4.1.3.3
Musik
Das Fach Musik verspricht sich von der
Einrichtung der neuen Musikwerkstatt neue Impulse für binnendifferenzierende
Maßnahmen sowie zum selbstgesteuerten Lernen in der 11. Klasse.
4.1.3.4
Kunst
Das Fach Kunst sieht neue Möglichkeiten von
der Bildbearbeitung bis zur Erstellung
von Websites und Video-Clips.
4.1.3.5
Physik
Das Fach Physik möchte Ergebnisse von
Schülerexperimenten aus der UE Akustik multimedial aufarbeiten und über das
Intranet künftigen Gruppen zur Verfügung stellen.
4.1.3.6
Sport
Dem Fach Sport eröffnen sich mit der
digitalen Bildarbeitung in Video- und Fototechnik neue Möglichkeiten, z.B. die
Phasen komplexer Abläufe durch Zeitlupe und Einzelbilder bzw. Bildanimationen
deutlicher zu machen.
4.1.4
Computerinseln
4.1.4.1
Medienecke
Schülerinnen und Schüler sollten an
verschiedenen Orten die Möglichkeiten haben an frei zugänglichen Computern zu
arbeiten. In der ersten Ausbaustufe wurde in der Mediothek eine Computerinsel
mit 4 Computerarbeitsplätzen geschafften. Dies reichen natürlich bei einer
Schule dieser Größenordnung nicht aus.
4.1.4.2
Computerinsel Feldbreite
(Schreibwerkstatt)
In der Feldbreite soll eine Schreibwerkstatt
eingerichtet werden, die zu bestimmten Zeiten auch frei genutzt werden.
4.2
Ausstattungsanforderungen für 2002
Folgende Ausstattungen sind nach der Planung
für 2002 erforderlich:
- Einrichtung eines dritten Computerraums, bestehend aus 13
Computern, einem Drucker, und einem Scanner.
- Einrichtung der Musik-, Multimedia-, Robot- und Schreibwerkstatt:
Die
Werkstätten sollen mit der Hard- und Software ausgestattet werden, wie diese
bei den Projektbeschreibungen und dem Punkt Investitionen beschrieben sind.
- Vernetzung der Werkstätten: Je nach kostengünstigerer Möglichkeit
Fest- oder als Funkvernetzung.
- Vermessung des Hauptgebäudes zur Festlegung der Acess-Points für
die Funkvernetzung (Ausstattung 2003)
- Bereitstellung von drei Multimedia-Rechner für das Fach Chemie
- Die Fächer Biologie und Sport benötigen für die multimediale
Arbeit je einen Multimediacomputer, eine Digitalvideokamera, einen
Videorekorder und die entsprechenden Videoschnittstellenkarten.
- Die Ausstattung des Hauptgebäudes soll um eine weitere mobile
Laptop-Beamer-Ausrüstung ergänzt werden. Es hat sich gezeigt, dass eine
Ausrüstung für das Hauptgebäude nicht aus reicht.
- In Forum soll eine Beamerhalterung angebracht werden, damit hier
bei Bedarf für Präsentationen und Informationsangebote ein Beamer
installiert werden kann.
- Wünschenswert wäre eine weitere Ausstattung mit zwei bis drei
digitalen Fotoapparaten.
4.3
Kooperationspartner
Das Fach Musik strebt im kommenden Schuljahr
eine Kooperation mit den Fachbereich Musik der Universität Oldenburg an. Das
Fach Kunst möchte mit dem Fachbereich Kunst der Universität in Oldenburg eine
Kooperation vereinbaren.
Mit dem Aufbau der Robot-Werkstatt bietet
sich Kooperationen mit der Firma Brötje Automation in Wiefelstede und der Firma
Datronik in Rastede an.
4.4
Fortbildung
Angeboten werden sollen hausinterne
Fortbildungskurse zum Erstellen von Websites und Kurse zur digitalen
Bildbearbeitung für Kolleginnen und Kollegen, damit ein möglichst breiter Kreis
von Kolleginnen aktiv an der Gestaltung der Homepage der KGS Rastede mitwirken
kann.
Die Fortbildungskurse finden unter
Beteiligung von Sek. II- SchülerInnen statt.
Während der Präsenztage im August sollen
fachspezifische Fortbildungsangebote organisiert werden. Die Planungen hierfür
laufen noch.
4.5
Öffentlichkeitsarbeit
Vorgesehen ist das Bemühen um eine
regelmäßige Berichterstattung in der Nordwest-Zeitung und in der
vierwöchentlich erscheinenden „Rasteder Rundschau".
In einer Extraausgabe des Elternbriefs wird
über das gesamte Vorhaben berichtet.
Am Ende des kommenden Schuljahrs könnte ein
„Tag der offenen Tür" zum Thema „Neue Technologien an der KGS Rastede" stehen.
Ferner ist vorgesehen über die aktuellen
Stände der Projekte auf der Homepage zu berichten.
4.6
Evaluation
Die Evaluation soll in Anlehnung an die
Struktur aus Teil 1 des Medienkonzeptes erfolgen:
hausintern
Zu einzelnen Projekten werden
Projektdokumentationen und -berichte verfasst.
über Schüler und Eltern
Für Schülerinnen und Schüler werden
Fragebögen entwickelt.
5.
KGS multimedial ab 2003
Nach der Durchführung der Projekte in 2001
und 2002 stehen nun in fast allen Fachbereichen KollegInnen zur Verfügung, die
sich mit dem Einsatz von Multimedia und Internet im Unterricht
auseinandergesetzt haben.
Im dritten Teil der Konzeption geht es nun
darum, Inhalte, Projekte und Vorhaben fest in das Fachcurriculum einzubinden.
Mit dem Ausbau der Computerräume, dem Aufbau
der Werkstätten und frei zugänglichen Computerinseln müsste ausreichende
technischen Kapazitäten vorhanden sein.
Vorrangig wird es in dieser Ausbaustufe um
die Funkvernetzung des Schulgebäude gehen, damit in jeden Klassenraum der
Einsatz von mobilen Rechner und die Arbeit im Internet möglich ist.
Überprüft werden muss, ob die Kapazitäten für
frei zugängliche Computer für Schülerinnen und Schüler ausreichen.
6.
Projektbeschreibungen
6.1
Projektbezogene Arbeit (Global
School)
6.1.1
Projekte Fremdsprachen
6.1.1.1 Persönliche
Kontakte und Austausch über Internet
Projekt
Studienfahrten/Austauschfahrten
z. B. Frankreichfahrten
(Projektvorschlag gilt ebenso für Austauschvorhaben mit
den USA, Niederlande und Polen)
Fach
Französisch
Teilnehmer
Schülergruppe des 9. Jahrgangs
Schülergruppe des 11./12./13. Jahrgangs
Zeitraum
1 Jahr
Idee
Im Fachbereich Fremdsprachen werden Neue Technologien in den Unterricht
integriert.
Als fester Bestandteil wird die Arbeit mit Neuen Technologien - so hat
es die Erfahrung gezeigt, in unterrichtsbegleitende und unterrichtsunabhängige
Projekte münden, die erprobt bzw. optimiert werden, um sich somit zu einem
festen Bestandteil des schulinternen Rahmenlehrplans zu entwickeln.
So bietet sich z.B. die Integration von Unterrichtsinhalten besonders
des 9. Jahrgangs in die Projektarbeit an (ein Themenbereich des Schulbuches
‚découvertes': Schüleraustausch). Weiterhin kann die Erstellung von E-Mail
Kurznachrichten durch Integrieren der DELF -Unterlagen(Vorbereitung auf den
Erwerb von Fremdsprachenzertifikaten im Fach Französisch) die
inhaltlich-konzeptionelle Arbeit fördern.
Es wird unter Anleitung überwiegend in Kleingruppen gearbeitet werden.
Inhalte
E-Mail Projekt:
Die Kommunikation ist themengebunden und findet in zeitlich festgelegtem
Rahmen statt. Die mit Computern geschriebenen Texte werden per Internet an die
Partnerschule geschickt.
Textverarbeitung am Computer:
- Präsentation
der Studienfahrt(en) und Anbindung an Schul-Homepage
- Präsentation
und Weiterentwicklung (Aktualisierung) der Arbeitsergebnisse: Tourismusangebote
- Rastede in französischer Sprache im Internet.
- Vorbereitung
des Austauschvorhabens:
- Kennenlernphase;
inhaltlich-themengebundene Arbeit (häuslich/familiäre Umfeld, Schulalltag, Hobbys
im Vergleich).
- Austausch
zu tagespolitisch/gesellschaftlichen Aktualitäten.
- Kulturell-historische
Themen nach Absprache mit den Kollegen der Partnerschule(n).
Nutzung des Chat-rooms:
Integriert in die per Internet stattfindende Kommunikation wird die Nutzung
des Chat-room. Es ist nicht grundsätzlich durchgängig notwendig - abgesehen von
der Kennenlernphase und vom Verabschieden - den Gesprächspartner zu sehen. Die
Konferenz sollte dann eher dazu genutzt werden, über den Bildschirm das Thema
betreffende Daten/Informationen zu transportieren.
Ziele (Didaktik)
- Sprachkompetenz
fördern
- produkt-prozessorientiert
arbeiten
- schülerorientiertes,
authentisches Arbeiten ermöglichen
- Arbeitsergebnisse
inhaltlich und gestalterisch medienwirksam präsentieren
- Bildschirm
als Informationsträger nutzen, so dass zusätzlich zum Gespräch (schriftliche/verbale
Kommunikation) auch Daten übermittelt und bearbeitet werden.
Ziele(Medienkompetenz)
- Praktische
Anwendungsmöglichkeiten sachbezogen zu nutzen lernen bzw. Kenntnisstand
erweitern.
- Scannen
von Graphiken, Daten, Texten, Datentransfer
Qualifizierungsmaßnahmen
- Medienkompetenz
der Kollegen/innen weiterhin fördern durch schulinterne und ggf.
außerschulische Fortbildungen.
- (Teilnahme
an didaktisch orientierten Fortbildungen zur Erarbeitung konkreter
Internet-Projekt-Unterrichtseinheiten.
Investitionen
Anschaffung von 1 Laptops, 2 Digital(Video)- Kameras
Koordination
Fachbereich Fremdsprachen
Koordinatoren
Hermann Ubben-Rademacher, Ellen Wendorf
6.1.1.2
Europäisches Comenius Programm
Fachbereich
übergreifend
Fach
übergreifend
Teilnehmer
Schülerinnen und Schüler n der Sek. I
Idee
Das Comenius Programm ist ein Unterprogramm
des Sokrates Programms, ein Aktionsprogramm der Europäischen Union im Bereich
der Allgemeinen Bildung, das sich auf den Zeitraum 2000 - 2006 erstreckt.
Es beinhaltet
-
Schulpartnerschaften
-
Aus- und Weiterbildung des
Schulpersonals
-
Netze für Schulpartnerschaften und
für die Ausbildung des Schulpersonals
-
Bisherige Aktivitäten an
der KGS Rastede
-
Teilnahme von Schülern und Lehrern
am Projekt „ Wasser" zusammen mit Schulen aus Frankreich, Holland, Italien ( 1998 -2001 )
-
Teilnahme an einem
Weiterbildungskurs Migration und interkulturelle Beziehungen in Lissabon (
Oktober 2001 )
-
Teilnahme an einem Kurs in
Norwegen, mit dem Ziel der Vorbereitung eines Schulprojektes mit dem Thema :
Unsere Region . Mögliche Teilnehmerschulen kommen aus Nordirland, Schweden,
Norwegen und der Tschechischen Republik .
Geplante Aktivitäten
-
Mitarbeit mit mehreren Schulen,
Universitäten und Forschungseinrichtungen innerhalb eines Netzwerkes über
Migration und interkulturelle Beziehungen, eine Herausforderung die
europäischen Schulen von heute. Hier sollen die oben genannten Institutionen
Informationen austauschen, die helfen,
europäische Bevölkerungswanderungen zu verstehen und Programme erarbeiten, die bei der Integration
von Migrantenkindern in die jeweilige Kultur hilfreich sein können.
-
Ein weiteres Ziel ist der
kritische Umgang mit Vorurteilen gegenüber anderen Nationen und Minderheiten.
-
Zusammenarbeit mit den o.a.
Schulen in Nordirland, Schweden, Norwegen
und der Tschechischen Republik mit dem zusätzlichen Ziel der besseren
Kenntnisse der Lebens- und Arbeitsbedingungen in anderen europäischen Ländern.
Im Rahmen diese Projektes sollen auch gegenseitige Besuche von Schülern und
Lehrern stattfinden.
Geplant ist weiterhin die Einrichtung einer
gemeinsamen Website, in der die Schüler die gewonnenen Ergebnisse in Form von
Texten, Bildern, Videoclips und Soundfiles darstellen, die Einrichtung eines
Chat-rooms und regelmäßige Videokonferenzen der beteiligten Schüler und Lehrer.
Koordinator
Hans-Peter Verse
6.2
Aufbau von vernetzten
Werkstätten
6.2.1
Musik-Werkstatt
Fachbereich
Musisch-kulturelle Bildung (MuKuBi)
Fach
Musik
Teilnehmer
Lerngruppen des Fachs
Musik/Arbeitsgemeinschaften Musik/FachkollegInnen Musik/ fächerübergreifende
Projektgruppen (ggf. auch außerhalb des MuKuBi-Bereichs)
Zeitraum
Zunächst 3 Jahre; zukünftige Nutzung ohne
zeitliche Beschränkung
Idee
Die Musik-Medien-Werkstatt soll im Raum 181
(Dritter Musikraum) eingerichtet werden. Sie soll vor allem den Lerngruppen des
Fachs Musik, aber auch anderen interessierten Arbeits- oder Projektgruppen für
geeignete Vorhaben zur Verfügung stehen. Die räumliche Anbindung an den
Musiktrakt (Räume 177, 180, 181 sowie die dazwischen liegenden Sammlungsräume)
ermöglicht die binnendifferenzierende Nutzung auch durch Teillerngruppen im
Rahmen der jeweiligen Musikkurse. Im Rahmen der Betreibung der Medienwerkstatt
Musik ist daran gedacht, verantwortungsbewusste SchülerInnen und Schüler in die
technische Betreuung einzubeziehen, die dann ihrerseits auch Gruppen einweisen
bzw. anleiten werden. So kann es auch außerhalb von regulärem Unterricht für
SchülerInnen möglich sein, ihren „eigenen Song" zu produzieren und ggf. im
Internet zu präsentieren.
Die Computerarbeitsplätze (mindestens vier
Einheiten) sind neben Rechner, Monitor, Drucker, etc. auch jeweils mit
Midi-Keyboard und Aufnahmemikrofon auszustatten. Ein Internetzugang für diesen
Raum muss noch hergestellt werden.
Inhalte
-
digitale Musikverarbeitung in
Anbindung an Kursthemen oder Projekte
-
Entwicklung von Websites
-
Musikbezogene Arbeitsvorhaben im
Rahmen fächerübergreifender Projekte (z.b. Theater)
Ziele (Didaktik)
-
Förderung von Teamfähigkeit durch
interdisziplinäre Zusammenarbeit.
-
Förderung der (auditiven)
Kommunikation.
-
Erweiterung des kreativen Umgangs
mit Musik und deren Struktur.
Ziele (Medienkompetenz)
-
Entwicklung von Fertigkeiten im
Umgang mit digitaler Musikverarbeitung.
-
Förderung der Fähigkeit zur
Ausarbeitung von Musikprojekten sowie multimedialen Projekten, ggf. auch im
Zusammenarbeit mit der Medienwerkstatt Kunst.
-
Kennen lernen von heute gängigen
Musikproduktionsverfahren und deren Software.
Aktivitäten
-
Arbeit in Arbeitsgruppen bzw.
Projektgruppen.
-
Beratung und Anleitung für
fachfremde Kolleginnen und für SchülerInnen im Umgang mit medialen
Musikproduktionsverfahren.
-
Betreuung von Projekten durch
Fachlehrkräfte bzw. spezialisierte Schülerinnen und Schüler.
Koordination
Fachgruppe Musik
Koordinatoren
Thomas Schubert, Gabriele Bunse, B. Ibbeken
Partner
Universität Oldenburg, FB Musik. Partnerschulen in NL, Polen, Frankreich sowie
KGSen im Bezirk Weser-Ems
Qualifizierungsmaßnahmen
-
Arbeitsgruppe von Kolleginnen zur
Einarbeitung in den Gebrauch von Hard- und Software. „Arbeitskreis „Neue
Technologien und Musikunterricht" (AnTuM), Universität Oldenburg.
-
Ausbildung von SchülerInnen zur
Betreuung der Werkstatt
Investitionen
Hardware
4 schnelle Rechner mit großem RAM, schneller
Graphikkarte sowie CD-RW und DVD-Laufwerk, Monitor, Keyboard, Mikrofon. 1
Flachbettscanner, 1 Drucker, Internetanschluss.
Software
CD Roms zu Musiklexika, Komponisten etc.
Sequenzerprogramme
(Steinberg Cubase, Cakewalk, E-magic Logic-Fun)
Notationsprogramme
(Finale, Encore)
Musiklernprogramme
(Tonica, Rondo, Audite)
Arrangiersoftware
(Band-In-A-Box)
Musikbearbeitungsprogramme (Wavelab, „Get It
On CD", Steinberg)
6.2.2
Multimedia-Werkstatt im Fach
Kunst
Fachbereich
Musisch-kulturelle Bildung
Fach
Kunst, (Musik, Werken, Textil)
Teilnehmer
Lerngruppen des Faches Kunst
AGs für Schülerinnen und Schülern aus der
gesamten Schule
fächerübergreifende Arbeitsgruppen von
KollegInnen (auch außerhalb Mukubi)
Zeitraum
2
Jahre
Idee
Die Multimedia- Werkstatt wird sowohl räumlich
als auch inhaltlich nahe am Fach Kunst eingerichtet. Sie dient aber nicht nur
dem Fach, sondern als eine Art Servicestelle der ganzen Schule im Bereich der
digitalen Bildverarbeitung. Dabei kann die fachliche Kompetenz der
Kunsterzieher/innen in Fragen der visuellen Kommunikation für alle verfügbar
gemacht werden. Die Werkstatt kann also von verschiedenen Lerngruppen und
KollegInnen aus allen Fachbereichen genutzt werden, wenn es um die Umsetzung
von Projekten geht, in denen Bildverarbeitung eine besondere Rolle spielt:
Erstellung von Mappen, Referaten, Facharbeiten, Publikationen, Foto- und
Videodokumentation, Webdesign usw. Als Fachleute sollten auch Schülerinnen und
Schüler ausgebildet werden, die sich in besondere Felder der digitalen
Bildverarbeitung vertieft einarbeiten
wie Videoschnitt, Layout und Präsentation, Entwicklung von Websites etc.
Das betrifft sowohl das technische Equipment als auch die entsprechende
Software. Diese Schülerinnen und Schüler, aber auch Kolleginnen und Kollegen
mit den passenden Spezialkenntnissen können andere als Lotsen oder Master in
ihren Projekten anleiten und unterstützen.
Inhalte
-
digitale Bildverarbeitung zur
fächerübergreifenden Entwicklung von Lernsoftware,
-
multimediales Arbeiten zur
Dokumentation, Präsentation und Publikation
-
Entwicklung von Websites
Ziele (Didaktik)
-
Förderung fächerübergreifender
Ansätze durch Einsatz Neuer Technologien
-
Förderung der Kommunikation
innerhalb und außerhalb der Schule
-
Förderung von Teamfähigkeit durch
interdisziplinäre Zusammenarbeit
-
Verbesserung der
Kommunikationsstruktur innerhalb der Schule
-
Kooperation zwischen Fachbereichen
und Projekten
Ziele (Medienkompetenz)
-
Entwicklung von Fähigkeiten zur
digitalen Bildverarbeitung (im weitesten Sinne)
-
Fähigkeit zur Ausarbeitung multimedialer
Projekte
Aktivitäten
-
Kurse und Arbeitsgemeinschaften zu
obigen Themenbereichen
-
Beratung bzw. Schulung für
fachfremde KollegInnen zu Fragen der digitalen Bildverarbeitung und visuellen
Kommunikation
-
Betreuung von Projekten durch
FachkollegInnen, Lotsen und Master
Koordination
Fachbereich Kunst
Koordinatoren
Udo Brüning, Hildegard Varelmann
Partner
Universität Oldenburg, FB Kunst
Offener Kanal Oldenburg
www.virtuelles-atelier.de
n-dim
art projects
Qualifizierungsmaßnahmen
-
Kurse für Kolleginnen und Kollegen
zur Nutzung von Hard- und Software
-
Arbeitsgemeinschaften von
Schülerinnen und Schülern mit speziellem Interesse an Medienarbeit, z.B.
Schülerzeitung, Comenius- Projekt, etc.
-
Ausbildung von Lotsen und Mastern
für spezielle Gebiete der digitalen Bildverarbeitung
Investitionen
Hardware
4 schnelle Rechner mit großem RAM und
schneller Graphikkarte und CD- RW- und DVD- Laufwerk, davon einer mit 2
Monitoren und Videoschnittkarte, 2 Graphiktabletts, Flachbettscanner und
Diascanner, 1 SW- Laserdrucker, 1 Inkjet- Farbdrucker mit Fotoqualität, digitale
Videokamera, 2 Videorekorder (u.U. mit Jog shuttle), Internetanschluss
Software
z. B.
Corel Draw, Adobe Photoshop, Makromedia:
Dreamweaver, Fireworks, Flash; Pagemaker oder Quark- Xpress, Video- Schnitt-
Programm, Microsoft Office inkl. PowerPoint
CD Roms zu Künstlern, Sammlungen und Museen,
Lexika (z.B. Kindlers Malerlexikon)
6.2.3
Multimedia-Werkstatt im WPB (Fach Technik)
Fachbereich
Wahlpflichtbereich (AWT, GSW,
Naturwissenschaften)
Fach
Technik
Teilnehmer
Schülerinnen und Schüler der 9. und 10.
Klassen des Haupt- und Realschulzweiges
Zeitraum
Halbjahres Kurse in Klasse 9
Jahreskurse in Klasse 10
Idee
Digitale Fotografie nimmt einen immer breiteren Raum ein.
Mit digitalen Fotoapparaten lassen sich inzwischen Bilder in guter bis sehr
guter Qualität aufnehmen, zudem werden digitale Fotoapparate zu akzeptablen
Preisen angeboten. Für den Unterricht eignet sich digitale Fotografie
hervorragend, weil Bilddokumente sofort und quasi kostenlos zur Verfügung
stehen. Zunehmend verwischen Digitalkameras und Camcordern die Grenzen zwischen
den visuellen Medien Foto und Film. Imaging oder Videografieren bietet sich für
den Unterricht besonders im WPB an[15].
Kleingruppen des WPB können in der Multimedia-Werkstatt
selbständig an Dokumentationen und Präsentationen arbeiten.
Die z.B. mit PowerPoint erstellten Präsentationen lassen
sich mit wenig Aufwand (mobiler Laptop+Beamer) im Klassenraum etc. vorstellen
bzw. ins Intranet stellen.
Inhalte
Es werden in Klasse 9 Kurse zur Einführung in
Präsentationssoftware und digitaler Fotografie in einem Halbjahreskurs
angeboten. Aufbauend darauf finden in Klasse 10 Kurse im WPB statt, in denen
die Vertonung und Animation von Präsentationen sowie das Imaging
(Videografieren) im Vordergrund stehen.
Ziele (Didaktik)
Einer möglichst großen Anzahl von Schülerinnen und Schülern
in die Lage zu versetzen, die Möglichkeiten von digitaler Fotografie und
Imaging für Präsentationen und Dokumentationen zu nutzen. In begleitenden
Betriebserkundungen sollen die Schülerinnen und Schüler sich neue Berufsbilder
erschließen.
Mit der digitalen Fotografie stehen den Schülerinnen und
Schülern nach relativ kurzer Einarbeitungsphase hier Werkzeuge mit hohem
Motivationsgrad zur Verfügung.
Ziele (Medienkompetenz)
-
Umgang mit Präsentationssoftware
z.B. PowerPoint
-
Umsetzung digitaler Fotografie
-
Erarbeitung und Einbindung von
Bildmaterial in Textdokumente
-
Einführung in Imaging
-
Kennen lernen neuer Berufsbilder
Aktivitäten
-
Technische Zusammenarbeit mit
anderen Lerngruppen des WPB
-
Hilfestellung beim Erstellen von
Dokumentationen und Präsentationen
-
Ausbildung von Computerlotsen
-
Förderung von
Wettbewerbsteilnahmen z.B. „Join Multimedia" (Siemens)
Koordination
Fachbereich
Wahlpflichtbereich/Arbeit/Wirtschaft/Technik
Koordinator
Gerold Windels
Partner
Örtliches Fotostudio Dägling, Rastede
Qualifizierungsmaßnahmen
Hausinterne Fortbildung von KollegInnen
Investitionen
Hardware/Software
Multimedia-Werkstatt-Ausstattung, siehe Fach
Kunst, Pkt. 6.2.2
6.2.4
Robot-Werkstatt
Fachbereich
Arbeit/Wirtschaft/Technik
Fach
Technik
Teilnehmer
Teilnehmer des Kurses „Steuern und regeln mit
dem Computer"
Jahreskurs Klasse 10
Zeitraum
2. Halbjahr der 10. Klasse
Idee
Es soll eine eigenständige Werkstatt
entstehen, in der grundlegende Steuerungs- und Regelungsaufgaben mit Computern
durchgeführt werden können.
Dazu ist ein eigener Raum erforderlich, denn
weder in den Computerräumen noch in den Werkräumen können die für diesen Zweck
notwendigen Materialien und Werkzeuge fachgerecht gelagert werden. Die
Aufbauten müssen auch jederzeit zugänglich sein, ein Auf- und Abbau jeweils für
eine Doppelstunden wäre ineffektiv.
Die Robot-Werkstatt soll aus Kostengründen in
mehreren Schritten aufgebaut werden.
Inhalte
Im ersten Schulhalbjahr bauen und
programmieren die Schülerinnen und Schüler LED-Lauflichter, Ampelschaltungen
und Sieben-Segment-Anzeigen.
Die Programmierung erfolgt mit der
Programmiersprache QBasic und über die Centronics-Schnittstelle des Computers.
Im zweiten Schulhalbjahr ist die
Motorensteuerung vorgesehen. Nach der Einführung des Schrittmotors und einer
einfachen Ansteuerung des Schrittmotors mit einem selbstgebauten Interface soll
in einer komplexen Arbeitsaufgabe die Steuerung eines zweiarmigen Gelenkroboters
erarbeitet werden.
Ziele (Didaktik)
Gelenkroboter werden heute in jeder größeren
Fabrik eingesetzt und haben hier für erhebliche Veränderungen in der
Organisation der Arbeit gesorgt. Im Jahr
2000 waren weltweit ca. 750.000 Industrieroboter im Einsatz. In Japan kommen
293 Roboter auf 10.000 Beschäftigte - in Deutschland sind es immerhin 120.
Die Schülerinnen und Schüler sollen die
Funktionsweise und Programmierung eines Gelenkroboters kennen lernen und
durchführen.
Ziele (Medienkompetenz)
-
Erlernen der Grundstrukturen einer
einfachen Programmiersprache
-
Computer als Steuerungswerkzeug
kennen lernen.
-
Durch die Selbstmontage sollen die
Schülerinnen und Schüler den Gelenkroboter sinnlich erfahren und sich so einmal
technisch mit ihm auseinander setzen als auch die einhergehenden
gesellschaftlichen Veränderungen wahrnehmen.
Aktivitäten
-
Teamarbeit in Zweiergruppen
-
Bau und Programmierung eine
zweiarmigen Gelenkroboters
Koordination
Fachbereich Arbeit/Wirtschaft/Technik
Koordinator
Gerold Windels
Partner
Brötje-Automation, Wiefelstede
Datronik, Rastede
Qualifizierungsmaßnahmen
-
Einarbeitung von Fachkolleginnen
und -kollegen
-
Erarbeitung und Evaluierung einer
entsprechenden Unterrichtseinheit
-
Computerlotsen (Schülerinnen und Schüler)
ausbilden
Investitionen
Hardware
Ausstattung in zwei Schritten:
8 Multimedia- Computer, 1 Drucker
8 Netzgeräte
8
Interfaces
8 Modelle Industrieroboter
Software
Microsoft
Office, Layout-Software (Sprint Layout)
6.2.5
Schreibwerkstatt an der Feldbreite
Fachbereiche
Deutsch,
Sprachen, Naturwissenschaften, Musisch-kultureller Bereich, GSW, fächerübergreifender
Unterricht
Fächer
Deutsch,
Englisch, NAT, Musik, Kunst, WUK, Projekte, Freiarbeit
Teilnehmer
Schülerinnen
und Schüler aller Klassen
Zeitraum
Über die zwei
Jahre der Feldbreite (Jahrgänge 5 und 6)
In dieser
Schreibwerkstatt sollen Projekte der oben genannten Fächer er- und bearbeitet
werden. Zum Beispiel:
- Naturdetektive
im Internet[16]
- Ideenbörse
im Intranet[17]
- Erstellung
von Büchern
- Klassenfahrt,
Schulfest
- Kreatives
Schreiben in Deutsch, Englisch und WUK
- Schulwettbewerbe
Ziele
(Medienkompetenz)
- Neben
den jeweiligen spezifischen Zielen tritt hier die Schulung von Schlüsselqualifikationen
und Medienkompetenz in den Vordergrund, Recherche,
- Präsentationen
verschiedenster Art erstellen
Aktivitäten
- Integration
neuer Medien in den Fachunterricht
- Öffnung
der Schule nach außen
Koordination
Jeweilige
Fachbereiche
Investitionen
Hardware
3 PCs (Windows
2000), 3 Flachbildschirme, 1 CD-Brenner,1 DVD-Laufwerk, 1 Scanner, 1
Vierfarb-Tintenstrahldrucker, 1 Digitalkamera
Software
Office 2000,
Encarta 2000
6.3
Multimediale Inhalte im
Fachunterricht
6.3.1
Neue Technologien im Fach
Biologie
Fachbereich
Naturwissenschaften
Fach
Biologie
Teilnehmer
Lerngruppen Klasse 7 -13
FachkollegInnen
Ansatz
Die Möglichkeit der Netzwerk-Nutzung und die
Ausstattung der Schule mit Multimediacomputern eröffnet den
Schülern/Lerngruppen heute ganz neue Möglichkeiten der Unterrichtsgestaltung
sowohl in technischer als auch inhaltlicher Sicht. Im Rahmen dieses Projekts
sollen Konzepte entwickelt werden, die die Nutzung von Netzwerk und Multimedia
im Rahmen des Unterrichts forcieren; es sollen dabei neue Zugänge zu Inhalten erschlossen
werden, deren Vermittlung bisher nicht anschaulich genug erfolgte oder deren
Schülerrelevanz nicht deutlich genug herausgestellt werden konnte. Die Konzepte
sollen in der Praxis erprobt und hinsichtlich ihrer Unterrichtsverwertbarkeit
analysiert werden. Geeignete Konzepte und Methoden zur multimedialen
Aufbereitung von Unterricht sollen ggf. in die Lehrplangestaltung einfließen.
Inhalte/Einsatzmöglichkeiten
im Unterricht
-
Dokumentation von
Entwicklungsvorgängen bei Insekten (Drosophila, Mehlkäfer)
-
Biotop-Erfassung im Rahmen
ökologischer Projekte (z.B. Gewässeruntersuchung)
-
Tierbeobachtung im natürlichen
Lebensraum (Verhaltensphysiologie)
-
Dokumentation von physiologischen
Projekten
-
Darstellung von Vorgängen im
mikroskopisch Bereich per Video-Aufzeichnung und Wiedergabemöglichkeit per
Zeitlupe
-
Darstellung von osmotischen oder
physiologischen Prozessen (Video-Aufnahme und Wiedergabe langsam ablaufender
Vorgänge per Zeitraffer bzw. sehr schnell ablaufender Vorgänge per
Zeitlupendarstellung)
-
Erstellung eigener Dokumentationen
zu biologischen Phänomenen (Vorteil gegenüber Fremdprodukten: direkter Bezug
der Schüler zum Inhalt des Films, Einbringen eigener Experimente/ Ergebnisse/
Erfahrungen)
-
Veröffentlichung besonders
gelungener Projekte im Internet
-
Austausch mit Projekten anderer
Schulen oder ökologischen Einrichtungen (Globe-Projekt, Aquanet)
Ziele
-
Verbesserter Zugang zu
naturwissenschaftlichen Inhalten durch den Einsatz neuer Medien sowie Nutzung
von Netzwerken und Austausch mit Arbeitsgruppen anderer Schulen/ Einrichtungen
-
Erleichterung des Zugangs zu
Datenbanken und naturwissenschaftlichen Archiven
-
Motivationssteigerung hinsichtlich
naturwissenschaftlicher Fragestellungen oder Arbeitsweisen
-
Kennen lernen von Möglichkeiten
multimedialer Präsentation biologischer bzw. naturwissenschaftlicher Themen
-
Didaktische Reduktion von
biologischen Inhalten durch multimediale Aufbereitung
-
Zusammenarbeit und Kommunikation
in aufgabenteiligen Arbeitsgruppen, Entwicklung von Teamfähigkeit
-
Intensiver Umgang mit
Videosoftware und Videoschnitt als Mittel multimedialer Präsentation
Koordination
H. Peters, R. Hagen, G. Janßen
Investitionen
Hardware
1 Videokamera (digital) mit Video-in und
Video-out
1 Mikroskop-Aufsatz zur Aufnahme /Projektion
1 leistungsstarke Computeranlage (Athlon XP,
Pentium 4) mit 2 Festplatten a´40 GB
für den Video-Schnitt
1 Video-Schnittkarte (z.B. : Studio DV plus
von Pinnacle)
1 Stereo-Videorecorder (VHS/SVHS) zur
Speicherung der Projekte
(Ausgabe der Dokumentation über (vorhandene)
Fernsehmonitore bzw. Beamer)
Software
Schnitt-Software mit Zeitraffer und Zeitlupenfunktion
6.3.2
Neue Technologien im Fach
Chemie
Fachbereich
Naturwissenschaften
Fach
Chemie
Teilnehmer
Lerngruppen Chemie Jahrgänge 8 - 13
Fachkolleginnen
Zeitraum
2 Jahre
Idee
Der Einsatz Neuer Technologien hat schon seit
vielen Jahren einen festen Stellenwert im Fach Chemie an der KGS Rastede,
bisher vor allem in der Sekundarstufe II. Durch die neue Generation der
Multimediacomputer und die Möglichkeit der Arbeit in Netzwerken eröffnen sich
ganz neue Dimensionen für die Anwendung von EDV im Chemieunterricht, sowohl in
technischer als auch inhaltlicher Sicht. Diese sollen in den kommenden Jahren
untersucht, erprobt und in das Fachcurriculum integriert werden. Auch für
alternative didaktische Konzepte wie Freiarbeit, Lernstation und Lernwerkstatt
und das Arbeiten in fächerübergreifenden Projekten ergeben sich neue
Perspektiven.
Inhalte
-
Erarbeitung und Erprobung von
vermehrtem Einsatz Neuer Technologien im Chemieunterricht
-
Entwicklung von
Unterrichtseinheiten zur Verwendung multimedialer Computer im Fachunterricht
und in fächerübergreifenden Projekten
-
Einsatz von automatisierter
Messwerterfassung und -auswertung
-
Erprobung von Lernsoftware und
Datenbanken zur Chemie
-
Einsatz von Neuen Technologien in
alternativen didaktisch-methodischen Versuchen (Lernstation, Lernwerkstatt
usw.)
-
Arbeit mit animierten
Darstellungen von Modellen (Moleküle, Reaktionsmechanismen, technische
Verfahren etc.)
-
Entwicklung von Möglichkeiten zur
multimedialen Präsentation von Fachinhalten (z.B. bei Lehrervorträgen,
Demonstrationsversuchen, Referaten und Facharbeiten)
-
Austausch und Präsentation von
Fachinhalten über das Internet (KGS- Website über chemische
Wasseruntersuchungen besteht seit 1999, bisher nur als englische Version)
-
Erprobungen zum Austausch von
Daten im Intranet
-
Ausbau des Datenaustausches mit
den Partnern (internationale Schulen)
Ziele (Didaktik)
-
Interesse für
naturwissenschaftliche Fragestellungen und Arbeitsweisen steigern
-
individuelle Lernfortschritte
durch differenzierte Lernsoftware und Datenbankrecherche erfahren
-
Förderung des Interesses von
Mädchen am Chemieunterricht durch individualisierten Zugang
-
Qualifizierung für die Anwendung
zeitgerechter Arbeitsmethoden
-
Entwicklung von Teamfähigkeit
durch Zusammenarbeit und Kommunikation in aufgabenteiligen Arbeitsgruppen
-
Ausbau der bilingualen Anteile im
Chemieunterricht durch Kontakte zu internationalen Partnern und
Weiterentwicklung der Website für weitere europäische Sprachen
Ziele (Medienkompetenz)
-
automatisierte Datenerfassung und
Auswertung von Messwerten nutzen lernen
-
das Potenzial der Verarbeitung großer Datenmengen
fachlich nutzen lernen
-
Möglichkeiten zur multimedialen
Dokumentation und Präsentation chemischer Sachverhalte kennen lernen
-
Kommunikation über
naturwissenschaftliche Themen mittels neuer Technologien erlernen
Aktivitäten
-
Ausbau der Computerarbeitsplätze
zur Messwerterfassung mit analog- digital- Wandlern bzw. digitalen Multimetern
-
Arbeitsgruppen zur Entwicklung
fachdidaktischer Ansätze zum Einsatz neuer Technologien
-
Ausweitung fächerübergreifender
Projekte unter Anwendung Neuer Technologien (z.B. Photovoltaik- AG, Comenius,
Globe etc.)
-
Austausch von Fachinhalten mit
europäischen Partnerschulen
-
Weiterentwicklung der
bestehenden Website
Koordination
Fachbereich Chemie
Koordinatoren
Udo Brüning,
Claudia Berger
Partner
Universität Oldenburg
Istituto
Industriale Statale Michele Giua, Cagliari,
Italien
Vechtdal College, Hardenberg, Niederlande
College Martin L. King, Liffre, Frankreich
Comenius Partnerschulen
Qualifizierungsmaßnahmen
-
Austausch mit Fachleuten an der
genannten Universität
-
Arbeitsgruppe von Fachkolleginnen
-
Einarbeitung von SchülerInnen in
spezialisierte Bereiche der Datenverarbeitung (Lotsen und Master)
Investitionen
Hardware
nur Chemie:
3 Multimediacomputer mit Tintenstrahl-
Farbdruckern, d.h. einer pro Fachraum (wenn der Computer als
selbstverständliches Arbeitsmittel anerkannt werden soll, muss er so verfügbar
sein wie Wandtafel und Tageslichtprojektor)
analog- digital Wandler, Schwanenhals- Kamera
gemeinsam mit dem Fachbereich
NTW:
Computerinsel mit 3 digitalen Messplätzen
(hier reichen zunächst ausrangierte ältere Modelle)
Beamer, Internet- Anschluss
Software
Microsoft
Office incl. PowerPoint, Software zur Messwerterfassung und
-verarbeitung,
Chemische Datenbanken z.B. CD Römpp und
Lernsoftware Chemie
C- Design oder ähnlicher Formel- Editor
6.3.3
Neuen Technologien im Fach
Musik
Fachbereich
Musisch-kulturelle
Bildung (MuKuBi)
Fach
Musik
Teilnehmer
Musikkurse der
Jahrgänge 8 bis 13/FachkollegInnen Musik
Zeitraum
Zunächst 3
Jahre; zukünftige Nutzung ohne zeitliche Beschränkung
Idee
Der
Musikunterricht an der KGS Rastede wird in den Jahrgängen 8 bis 10 im
schulzweig-übergreifenden Wahlpflichtbereich erteilt. Besonders in diesem
Bereich erweist sich die Einbeziehung von Aufgabenstellungen unter Nutzung der
Neuen Technologien als Erfolg versprechende binnendifferenzierende Maßnahme,
sowohl zur Informationsbeschaffung als auch in der Produktion von Musik. Ab
Klasse 11 gewinnt der Einsatz der Neuen Technologien große Bedeutung in der
Förderung des selbst gesteuerten Lernens, aber auch als Motivationsschub im
Umgang mit der elementaren Musiklehre.
Inhalte
Im Folgenden
werden kurz Möglichkeiten zur Erarbeitung, Entwicklung und Einsetzung Neuer
Technologien im Rahmen des Musikunterrichts in den einzelnen Jahrgangskursen
aufgezeigt:
Jahrgang 8
- Programmmusik:
Musikalisch-praktische Umsetzung eigener Konzeptideen zur Programmmusik (z.b.
zu Bildern, Naturszenen etc.) mit Hilfe von Sequencer-Programmen.
- Musik
in der Werbung: Produktion kurzer Werbespots (Sequencer-Programm, Videoschnitt)
- Einführung
in die Popmusik: Musikcomputer und ihre
Verwendung in der Popmusik; eigener
- Nachvollzug
in einfachen Gestaltungsaufgaben.
Jahrgang 9
- Epochen
der Musikgeschichte: projektartiges Kennen lernen von verschiedenen Musikepochen;
Information über Zeitgeschichte, Musikleben, Komponisten etc. aus dem Internet.
- Bearbeitung
und Veränderung von „klassischen" Themen mit Sequencer-Programmen; dadurch
intensivere Auseinandersetzung mit den jeweiligen musikalischen Strukturen.
- Präsentation
von Ergebnissen zum heutigen Umgang mit „historischer" Musik im WEB.
Jahrgang 10
- Musiktheater:
Informationen über aktuelle Inszenierungen etc aus dem WEB;
- Virtuelle
Gestaltungsversuche (Szene, Bühne, Kostüme, etc.) von Auszügen aus Musical und
- Oper
sowie Präsentation von Ergebnissen im Netz.
- Präsentation
von Erfahrungen etc. im Zusammenhang mit dem vorbereiteten und
- ausgewerteten
Besuch einer Oper, eines Musicals.
Jahrgang 11
- Elementare
Musiklehre: Einsatz von Lern- und Übungsprogrammen im Rahmen von Inhalten wie
z.b. Skalenlehre, Intervallik, Harmonielehre, Kadenzen, etc. (Notationsprogramm
„Finale", Tonsatzprogramm „tonica", Lernprogramme „audite" und „Rondo")
- Kompositorische
Aufgaben bzw. Arrangieraufgaben mit Audioklang und Notation sowie deren
Präsentation im WEB (z.B. mit dem Programm „Band-In-A-Box").
Jahrgänge 12 + 13
- Projektbezogenes
Arbeiten innerhalb der jeweiligen Kursthemen, wobei die selbsttätige
Informationsbeschaffung aus dem WEB ebenso dazugehört wie die Präsentation von
Ergebnissen.
- Austausch
von Inhalten und Ergebnissen mit Partnerschulen bzw. mit Partnergruppen aus
anderen Schulen (z.B. KGSen in Weser-Ems).
- Kurs
„Original & Bearbeitung": Eigene Bearbeitungsaufgaben mit Hilfe geeigneter
Sequencer- und Notationsprogramme.
- Kurs
„Aspekte der Sinfonie": Experimente im Rahmen von thematisch-motivischer Arbeit
im Sinne klassischer Sonatensatz-Durchführungen.
- Kurs
„Musiktheater": siehe Angaben zum Jahrgang 10.
- Kurs
„ Musik des 20. Jahrhunderts": Untersuchung von „maschinell" erzeugter Musik
(„Vom Theremin bis zum Musikcomputer").
Ziele (Didaktik)
- Entwicklung
und Erprobung von neuen Unterrichtseinheiten mit Schwerpunkten zur Verwendung
Neuer Technologien im Bereich der Musik.
- Verbesserung
des Aspekts selbst gesteuerten Lernens.
- Hinführung
zu differenzierten und detailgenauen Lernprozessen.
Ziele
(Medienkompetenz)
- Kennen
lernen von Computerprogrammen zu Produktion, Notation und Bearbeitung von
gegebener oder selbstgemachter Musik.
- Förderung
der Kreativität im Umgang mit medialer Musikbearbeitung.
- Förderung
von Kompetenz und kritischem Umgang mit den Neuen Medien.
- Nutzung
der Neuen Technologien zur Informationsbeschaffung.
- Nutzung
des WEB zur Veröffentlichung bzw. Präsentation.
Aktivitäten
- Arbeit
in Arbeitsgruppen bzw. Projektgruppen.
- Erarbeitung
von Unterrichtsmaterial im Umgang mit medialer Musikverarbeitung.
- Einbeziehung
von Computer und herkömmlichem Instrumentarium in musikalische Produktionsprozesse.
- Ausarbeitung
von fächerübergreifenden Inhalten unter Einbeziehung neuer Medien.
Koordination
Fachgruppe
Musik
Koordinatoren
Thomas
Schubert, Gabriele Bunse, B. Ibbeken
Partner
Universität
Oldenburg, FB Musik. Partnerschulen in NL, Polen, Frankreich,
KGSen
Weser-Ems.
Qualifizierungsmaßnahmen
Arbeitsgruppe
von Kolleginnen zur Einarbeitung in den Gebrauch von Hard- und Software.
Arbeitskreis „Neue Technologien und Musikunterricht" (AnTuM), Universität
Oldenburg.
Investitionen
Siehe Pkt.
6.2.1
6.3.4
Neue Technologien im Fach
Kunst
Fachbereich
Musisch-
kulturelle Bildung
Fach
Kunst
Teilnehmer
Kunstkurse der
Jahrgänge 9 - 13
Arbeitsgruppe
aus Fachkollegen
Zeitraum
2 - 3 Jahre
Idee
Im Laufe der
vergangenen Jahre wurden in verschiedenen Jahrgängen der KGS Rastede im Fach
Kunst Neue Technologien eingesetzt. Das betrifft digitale Bildverarbeitung am
Computer bis zur Entwicklung einer Website als auch die Produktion von Video-
Clips. Außerdem gibt es vielfältige Unterrichtseinheiten, in denen Inhalte
bearbeitet wurden, bei denen eine Anwendung neuer Technologien nahe liegt. In
diesem Projekt sollen die Ansätze aufgegriffen und die systematische Einbindung
der Neuen Technologien in den Lehrplan des Faches Kunst erarbeitet werden.
Der
Kunstunterricht findet an der KGS im schulzweigübergreifenden Bereich statt, wodurch
erhebliche Probleme bei der inneren Differenzierung entstehen. Durch den
Einsatz Neuer Technologien erscheint es möglich bessere Ansätze für alternative
Methoden zu entwickeln, die ein selbstbestimmtes und den unterschiedlichen
Fähigkeiten angepasstes Lernen in Lernstationen, Freiarbeit, offenem Unterricht
usw. erlauben.
Inhalte
Erarbeitung
bzw. Weiterentwicklung von Konzepten zum Einsatz Neuer Technologien im Fach
Kunst aufbauend auf vorhandene Erfahrungen im Rahmen des Anstaltslehrplans
Beispiele:
Jahrgang 9 :
- Unterrichtseinheit:
Typographie und Layout (z.B. Grundübungen zur Textverarbeitung und zum Layout,
Entwurf CD- Cover, Titelseite eines Magazins, Buchtitel etc. )
Jahrgang 10:
- UE: Menschenbilder (z.B. Überarbeitung von
fotografierten Selbstporträts, Werbe- Shooting: nachstellen und fotografieren
von typischen Posen in der Werbung, Darstellung von Männern und Frauen in der
Werbung)
Jahrgang 11:
- UE
Porträt eines Stadtviertels (Erkundung eines Stadtviertels: Fotodokumentation
oder Video, Überarbeitung der Fotos,
multimediale Präsentation der Ergebnisse); praktische Bildanalyse: Aufzeigen
von Gestaltungselementen durch praktische Analyse am Computer, Videoclip zu
„Citylife"
Jahrgänge 12/13
- Kurs
„Die große Maschine - konstruktive und destruktive Folgen der technisch- industriellen
Zivilisation aus künstlerischer Sicht": Medialab zu den Themen Megamaschine und
Mensch- Maschinen- Symbiose , Maschinenkunst: ‚Reproduktion der Reproduktion
der Reproduktion...‘
- Kurs:
„Menschenbilder" Themen u. a. Gewalt in Massenmedien, inszenierte Fotografie,
Körperkunst
- Kurs Sozialfotografie: Reportagen: „Menschen bei
der Arbeit", „Wohnsituationen"
- Kurs
„Ding, Objekt, Kunstobjekt" Themen: Verfremdung von Gegenständen, Puppentheater
als Trickfilm, Spurensicherung
- Kurs
„Landschaft" Video oder Fotodokumentation von Landart- Aktionen
- Kurs
„Design" Objektdesign am Computer
- Kurs
„Fremde" Exotik in Film, Werbung und Alltag; interkulturelle Kommunikation,
cross culture,
Ziele (Didaktik)
- Entwickeln
von neuen Unterrichtseinheiten zur Verwendung Neuer Technologien im Fach Kunst
- Erproben
der Unterrichtseinheiten in der Praxis
- Diskussion
und Evaluation der Erfahrungen mit Neuen Technologien im Fach Kunst
- Erprobung
von Neuen Technologien zur inneren Differenzierung im schulzweigübergreifenden
Unterricht
Ziele
(Medienkompetenz)
- Kennen
lernen von Möglichkeiten zur digitalen Bildarbeitung, Hard- wie Software
- Förderung
der Kreativität und Produktivität im
Umgang mit digitaler Bildverarbeitung
- Förderung
von Kompetenz und kritischem Beurteilungsvermögen neuer Medien
- Nutzung
von Neuen Technologien zur Informationsbeschaffung und als individuelles
Lernmittel
Aktivitäten
- Arbeit
in Arbeitsgruppen und Projekten
- Erarbeitung
von didaktischen Material (zugänglich als Ordner, Disketten, CD oder auf
dem Server) zur Integration neuer Medien
in den Kunstunterricht und in fächerübergreifende Projekte
- Ausarbeitung
fächerübergreifender Ansätze unter Einbeziehung neuer Medien
- Zusammenarbeit
mit anderen Fächern in Projekten zur digitalen Bildbearbeitung
Koordination
Fachbereich
Kunst
Koordinatoren
Udo Brüning,
Hildegard Varelmann
Partner
Universität
Oldenburg, FB Kunst
Partnerschulen
im Ausland
Qualifizierungsmaßnahmen
- Arbeitsgruppe
von Kolleginnen und Kollegen zur Einarbeitung in den Gebrauch der Hard- und
Software
- Erarbeitung
und Evaluierung konkreter Unterrichtseinheiten
Investitionen
Siehe Pkt.
6.2.2
6.3.5
Neue Technologien im Fach
Physik
Fachbereich
Naturwissenschaften
Fach
Physik
Unterrichtseinheit
Akustik
Teilnehmer
Lerngruppen Jahrgang 7
Fachkolleginnen
Zeitraum
3 Jahre
Geplanter Verlauf der Unterrichtseinheit
Phase 1
Erarbeitung wichtiger Grundbegriffe der Akustik in Lehrer- und
Schülerexperimenten in aufgabengleicher Form
Phase 2
Stationsarbeit
In Kleingruppen werden 6 verschiedenen Stationen zu verschiedenen
Schwerpunkten in aufgabenteiliger Form Experimente selbständig durchgeführt
ausgewertet und dokumentiert.
Phase 3
Auswertung der Gruppenergebnisse, Verallgemeinerungen und Anwendungen
Phase 4
Dokumentation der Unterrichtseinheit u. a. bei einem Elternabend
Idee
Der Einsatz Neuer Technologien soll sich auf die Arbeit in Phase 2
beschränken, um einen möglichst großen Anteil von Eigenarbeit zu gewährleisten
und den aktiven Umgang mit den Neuen Technologien zeitlich möglich zu machen. Dabei
werden Ergebnisse aus vorangegangenen Jahrgängen übernommen und durch neue
Schwerpunkte ergänzt.
Inhalte
1. Jahr: Schwerpunkt:
Stationsarbeit
- Die
Aufgaben werden von der Lehrkraft ins Intranet gestellt.
- Schülerinnen
und Schüler überarbeiten die Aufgaben hinsichtlich der Formulierungen und der
Darstellungsmöglichkeiten.
- Mit
Hilfe der Digitalkamera werden die Experimente dokumentiert.
- Überarbeitete
Aufgabenstellungen und dokumentierte Experimente werden ins Intranet gestellt.
2. Jahr: Schwerpunkt: Darstellung
der Versuchsergebnisse
- Die
Versuchsergebnisse werden im Intranet dargestellt.
- Parallelgruppen
vergleichen ihre Ergebnisse mit denen im Intranet und ergänzen diese.
-
Quantitative Messungen lassen sich
z. B. gut vergleichen und ergänzen bei:
Hier könnte die Entwicklung einer Testperson über mehrere Jahre hinweg
beobachtet werden.
3. Jahr: Schwerpunkt: Graphische
Auswertung - Internet
- Die
Messergebnisse werden in Form von Tabellen und Graphen dargestellt.
- Die
gesamte Unterrichtseinheit wird im Intranet dokumentiert und anschließend ins
Internet gestellt.
Ziele
- Interesse
für naturwissenschaftliche Methoden wecken und steigern
- Förderung
des Interesses von Mädchen an physikalischen Fragestellungen
- Qualifizierung
zur Darstellung und Auswertung physikalischer Messergebnisse
- Entwicklung
der Teamfähigkeit durch Zusammenarbeit und Kommunikation in aufgabenteiligen
Arbeitsgruppen
- Möglichkeiten
zur Dokumentation und Präsentation physikalischer Sachverhalte kennen lernen
- Qualifizierung
zur Kommunikation mit externen Gruppen über physikalische Erfahrungen
Koordination
Fachbereich Naturwissenschaften
Koordinatoren
Hermann Säfken, Günther Hoheisel
Investitionen
PCs, Drucker, Scanner, Kameras anderer Projekte können mitgenutzt
werden.
6.3.6
Neue Technologien im Fach
Sport
Fachbereich
Sport (und Freizeit)
Fach
Sport
Teilnehmer
Sportkurse der Jahrgänge 7 bis 10, vor allem aber 11, 12 und 13
Arbeitsgruppe aus Sportlehrkräften
Zeitraum
Idee
Video-Techniken werden im Sportunterricht schon seit Jahren in allen
Altersstufen eingesetzt, aber fast nur dazu, Bewegungsabläufe deutlich zu
machen (Analyse eigenen sportlichen Handelns, dessen Korrektur und Kontrolle).
Anwender der Techniken ist hier durchgängig die Sportlehrkraft. Mit der
digitalen Bildverarbeitung in Video- und Fototechnik ergeben sich neue
Möglichkeiten, z.B. die Phasen komplexer Abläufe durch Zeitlupe und
Einzelbilder bzw. Bildanimationen deutlicher zu machen. Das betrifft sowohl
Bewegungsabläufe (Bewegungslehre) als auch soziale Interaktionen
(Gruppenverhalten, Aggression, Verhalten von Jungen und Mädchen/Koedukation)
sowie physiologische Aspekte sportlichen Handelns. Darüber hinaus könnten
Schülerinnen und Schüler könnten Gruppenarbeiten zu unterrichtlichen Themen
erstellen, diese direkt in der Sporthalle via PC/Beamer vorstellen und
besonders gelungene Projekte im Internet auf der Homepage der Schule
präsentieren. In diesem Zuge sollen Sportseiten auf der KGS-Homepage durch
Schüler- und Lehrerarbeiten bzw. durch gemeinsame Projekte erstellt werden.
Dies soll sowohl den normalen Sportunterricht wie auch den im Rahmen des
zunehmendem Nachmittagsunterrichts noch zu entwickelnden Freizeitbereich
betreffen.
Inhalte
Sportkurse
7, 8 und 9
- Soziales
Verhalten in gemischten und homogenen Sportgruppen unter der Fragestellung
„Koedukation ja oder nein?"; Bewegungsanalysen
Sportkurse
10 und 11
- Bewegungsanalysen;
Bearbeitung und Präsentation von Gruppenarbeiten, z.B. Akrobatik, Tanz,
Aerobic; Wettbewerbe
Sportkurse
12 und 13
- Bewegungsanalysen;
Bearbeitung und Präsentation von Gruppenarbeiten; im Rahmen der
Sporttheorie-Kurse (Sport P4) Aufarbeitung und Präsentation physiologischer und
psychologischer Aspekte sportlichen Handelns, Aspekte der Biomechanik; Ausnutzen
von Datenbanken im Internet; Präsentationen z.B. mit PowerPoint
Arbeitsgemeinschaft
7 bis 13
- Dokumentation
von Sportfesten; Präsentationen in der Öffentlichkeit (Fachkonferenz,
Gesamtkonferenz, Elternversammlung) z.B. per PowerPoint oder über das Internet
in Zusammenarbeit mit Gesamtschulen in Niedersachsen
Arbeitsgemeinschaft:
7 bis 13
- Erstellung
von Sportseiten (Video-Clips etc.) für die KGS-Homepage; Ausnutzen von
Datenbanken im Internet und Austausch mit anderen Schulen; Präsentationen in
der Öffentlichkeit (Fachkonferenz, Gesamtkonferenz, Elternversammlung) z.B. per
PowerPoint oder über das Internet in Zusammenarbeit mit Gesamtschulen in
Niedersachsen.
Ziele
- Entwickeln
von neuen Unterrichtseinheiten unter Verwendung Neuer Technologien im Fach Sport
- Diskussion
und Evaluation der Erfahrungen im Umgang mit Neuen Technologien im Bereich
Sport und Freizeit
- Kennen-
lernen von Möglichkeiten der digitalen Bildverarbeitung in der Video- und Fototechnik
- Förderung
von Kreativität und Produktivität im Umgang digitaler Video- und Fototechnik
Koordination
Fachbereich Sport
Koordinatoren
Rudi Hagen, Hartwig Peters, Ullrich Berger
Investitionen
1 Videokamera (digital) mit Video-in und Video-out
1 leistungsstarke Computeranlage (Athlon XP, Pentium 4) mit 2 Festplatten
je 40 GB für Video-Schnitt und Fotobearbeitung
1 Video-Schnittkarte inkl. Software mit Zeitlupenfunktion , z.B.
Pinnacle, Studio7 DV plus1
Stereo-Videorecorder (VHS/SVHS) zur Speicherung der Projekte
6.4
Frei zugängliche
Computerinseln
6.4.1
Computerinsel Feldbreite
Die zu bestimmtem Zeiten frei zugängliche
Computerinsel der Feldbreite ist und dem Pkt. 6.2.6 beschrieben.
[1]
siehe
Medienkonzept KGS Rastede, Teil 1, S. 3
[2]
siehe
Medienkonzept KGS Rastede, Teil 1, S. 3
[3]
siehe
Medienkonzept KGS Rastede, Teil 1, S. 5-6
[4] siehe Medienkonzept KGS Rastede, Teil 1, S. 10
[5] siehe Neue Technologien im Fach Chemie, Pkt. 6.3.2,
S. 39
[6] siehe Neue Technologien im Fach Musik, Pkt. 6.3.3,
S. 42
[7] siehe Neue Technologien im Fach Kunst, Pkt. 6.3.4,
S. 44
[8] siehe Neue Technologien im Fach Musik, Pkt.
6.3.3, S. 42
[9] siehe Musik-Werkstatt, Pkt. 6.2.1, S. 24
[10] siehe Multimedia-Werkstatt im Fach GSW, Pkt.
6.2.3, S. 28
[11] siehe Multimedia-Werkstatt im Fach Kunst,
Pkt. 6.2.2., S. 26
[12] siehe Multimedia-Werkstatt im WPB (Technik),
Pkt. 6.2.4, S. 32
[13] siehe Robot-Werkstatt, Pkt 6.2.5, S. 34
[14] siehe Schreibwerkstatt an der Feldbreite, Pkt
6.2.6, S. 36
[15]
Kurzfilm, Codecs, Kompromisse, Computerfoto, 8.2001, S. 48
[16]
siehe Medienkonzept KGS Rastede, Teil 1, Pkt. 6.1.8.2, S. 19
[17]
siehe Medienkonzept KGS Rastede, Teil 1, Pkt. 6.1.8.2, S. 19
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