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Am Donnerstag, dem 18.10 starteten wir unsere Reise nach New York
City. Um 7.00 Uhr morgens fuhren wir mit einem der typisch amerikanischen
Schulbusse von der Plattsburgh Highschool los in Richtung Albany. Nach etwa 3
stuendiger Fahrt erreichten wir unser erstes Ziel: den Bahnhof von Albany. Nach
einem kurzen Aufenthalt bestiegen wir um 11.00 Uhr unseren wirklich
bequemen Zug nach New York City. Dort angekommen checkten wir um ca. 14.00 Uhr
in unser Hotel ein, das sich im Herzen von Manhattan befand. Aber es gab keine
Zeit um sich ausruhen, und so ging es auch gleich zu einer 1 œ stuendigen
Fuehrung in die UN ( United Nation ). Nach einer kurzen Verschnaufpause
erklommen wir mit Hilfe eines schnellen Fahrstuhls um18.30 das Empire State
Building, und hatten bei wolkenlosem Himmel eine wunderschoene Aussicht auf
das naechtlich erleuchtete NYC, sodass
wir tolle Bilder aufnehmen konnten (siehe Bild 1). Das war atemberaubend schoen.
Anschliessend gab es 1 1/2 Stunden Freizeit fuer uns, und so kauften wir
Souvenirs, assen etwas oder fuhren, wie einige es gemacht haben , mit einer Limo
durch die Innenstadt.
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Am naechstan Morgen fuehstueckten
wir mehr oder weniger ausgeschlafen um 7.00 Uhr in unserem Hotel, dem Comfort
Inn, und fuhren danach direkt mit der U-Bahn zum “Ground zero”, dem Platz an dem
das einstige World Trade Center stand. Von dort aus ging es mit einem Schiff
weiter, das uns zur Statue of Liberty brachte. Dort angekommen stiegen wir auf
den Sockel der weltbekannten Freiheitstatue und hatten freie Sicht auf die
Skyline von Manhattan, deren Spitzen aber von dicken Regenwolken eingehuellt
waren. Danach nahmen wir das naechste Schiff um zur Ellis Island und schauten
uns fuer kurze Zeit das ebenfalls sehr beruehmte Einwanderermuseum an. Dieses
Museum ist so etwas wie das Gegenstueck zu dem Auswanderermuseum in Bremerhaven.
Anschliessend nahmen wir das naechste Boot, das uns zurueck nach Manhattan zum
Battery Park bringen sollte. Vorher hatte uns der erste wirklich kraeftige
Regenschauer ueberrascht. Da die allermeisten von uns klugerweise kein Regenzeug
mitgenommen hatten, wurden sie auch entsprechend etwas nass. Ab ungefaehr 14.00
Uhr hatten wir wieder Freizeit und konnten uns bis 18.00 Uhr frei durch
Manhattan bewegen. Fuer den Rueckweg zum
Hotel mussten wir die U-Bahn nehmen. Es war gar nicht einfach die richtige Bahn
zu finden. Die U-Bahn in London ist dagegen ein
Kinderspiel.
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Sonntagsausflug Burlington, Vermont
Am Sonntag, den 14.10.07 sind wir mit Lea’s Gastmutter, Kate, nach Burlington, die Hauptstadt von Vermont, gefahren. Um 9 Uhr ging es los. Nach einer kurzen Fahrt mit dem Auto durch Plattsburgh, sind wir am Faehrenanleger Cumberland Head angekommen. Die Fahrt, ueber den Lake Champlain, dauerte 10 Minuten. Im Staat Vermont sind wir gleich auf die Autobahn gefahren, um zu dem Ort, wo Kate’s Schwaegerin Debbie wohnt, zu kommen. Schon hier sah man die wunderschoenen, bunten Baeume, die fuer den Staat Vermont, in der Zeit des Indian Summer, bekannt sind. Sie hat uns herzlich begruesst und ihr Haus gezeigt. Typisch fuer ein amerikanisches Haus sind hohe, breite Betten, grosse Kuehlschraenke und grosse, hochziehbare Fenster. Die meisten Haeuser sind aus Holz. Beim Kaffee hat sie uns erzaehlt, dass sie jahrelang den Frankreichaustausch an ihrer Schule geleitet hat. Sie hat uns dann mit ihrem neuem Jeep durch Vermont gefahren. Als erstes haben wir an der Ben&Jerrys Eiscreme Fabrik halt gemacht. Die Fuehrung dauerte 30 Minuten und am Ende durfte man sogar Eis probieren. Echt lecker!!!
Draussen, auf einem kleinen Huegel, befand sich ein kleiner Friedhof fuer verstorbene Eissorten, also fuer Eissorten die nicht mehr produziert werden. Fuer jede verstorbene Eissorte gibt es einen eigenen Grabstein. Es waren sehr komische Eissorten dabei. Es ging weiter durch ein kleines Skioertchen und dann in die Berge. Es war schon beeindruckend, die in allen Rot- und Gelbtoenen verfaerbten Baeume und den Schnee auf den Spitzen der Berge zu sehen. Dann ging es weiter nach Burlington. In einem typisch amerikanischen Restaurant haben wir Hamburger, Pommes und Salat gegessen.
Ueberall auf den Fernesehern liefen verschiedene Footballspiele. Debbie war sehr interessiert an unseren Sportaktivitaeten und an unserem Schulsystem der KGS. Aber das stellte sich als sehr schwer heraus, da uns viele englische Begriffe fehlten. Da Debbie noch Arbeiten zu korrigieren hatte, hat sie uns zurueck zu ihrem Haus gebracht. Wir haben uns ganz herzlich bei ihr fuer den netten Tag bedankt und sind anschliessend mit Kate in die Mall gefahren, die hier auch Sonntags geoeffnet haben. ( Eine Mall ist ein grosses Einkaufszentrum.) Wir beiden haben nach Jeanshosen geschaut, die hier wirklich sehr guenstig sind, insbesondere auch wegen des starken Euros. Um 17 Uhr ging es mit der Faehre zurueck nach Hause. Wir fanden beide, dass das ein echt schoener Ausflug war!!!
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Bowling
in Plattsburgh
Samstag, der 13.10.2007 war unser 11.Tag in Plattsburgh und wir trafen uns um 20.30 Uhr im Bowling Cente r. Uns standen zehn Bahnen zur Verfuegung, wobei je fuenf Leute auf einer Bahn um die Wette bowlten. Alle unsere Teams waren ein Mix aus Amerikanern und Deutschen, was allen eine Menge Spass bereitete. Der Hoehepunkt des Abends war ein von Frau Seeber angeleitetetes Spiel, bei dem jeder einmal ausgelost wurde und sich daraufhin einen Gegenstand von einem bunten Tisch aussuchen durfte. Wir gewannen dabei Preise wie Schuhe, PHS-Socken, Schmuck, Plueschtiere und viele andere tolle Sachen. Alle hatten an dem Abend eine Menge Spass, vor allem mit den lustig aussehenden Bowlingschuhen.
Feierlichkeiten zum 20-jährigen Bestehen des GAPP
Am Donnerstag
den 11.10 fand eine Feier anlaesslich des 20-jaehrigen Bestehens des GAPP
statt.
Die Tische in
der Cafeteria waren in den Farben des wunderschoenen Indian Summer dekoriert.
Frau Heimbach und Herr Pauleit hatten vorher grosse Chrysanthementoepfe, die
man hier "Mums", besorgt Ausserdem
verteilten wir auf den Tischen allerlei deutsche Suessigkeiten, die hier sehr
beliebt sind. Die deutsche und die Rasteder Flagge rundeten das Gesamtbild ab.
Die
Veranstaltung wurde durch ein grosses Buffet, welches Eltern der amerikanischen
Austauschpartner vorbereitet hatten, eroeffnet. Nachdem sich alle satt gegessen
hatten, begann das eigentliche Programm: Frau Marika Heimbach und Herr Rainer
Pauleit wurden fuer ihre langjaehrige Mitarbeit am Projekt geehrt, ebenso Mrs.
Jean Seeber die seit 2002 an den Austauschvorhaben teilnimmt. Ausserdem
bekamen viele ehemalige Lehrer Geschenke fuer ihr Engagement im
GAPP. Wir hatten in Gruppen ein umfangreiches Programm
vorbereitet. Den Anfang machte Juliana mit einem Stueck auf dem
Klavier, gefolgt von einem Film ueber Rastede. Danach hatten Andre, Imke, Marc
und Karsten ein Quiz fuer die amerikanischen Eltern und Schueler vorbereitet,
bei dem zwei Schueler gewannen. Oona und Laura folgten mit ihrer Praesentation
ueber Oldenburg und Berlin. Danach wurde es artistisch, Julia, Meike und Mirjam
fuehrten eine Tanzshow auf, waehrend Tjark seine Faehigkeiten am Diabolo
bewies. Janina und Lea beeindruckten das Publikum mit ihrer Einradshow. Der
ganze Abend wurde abgerundet mit einem Musikstueck ( Stand by me von Ben E.
King), gespielt und gesungen von Christin, Julia, Johannes, Kai und Felix und
dem gemeinsamen Lied der Gruppe "Danke" mit englischen Strophen. Dann
schwaermten alle deutschen Schueler aus und schenkten die Mums den Gasteltern.
by Kai Voss
und Felix Virmani
Halloween-Kürbisse
Heute ist unser sechster Tag und auf unserem Programm steht
„visit to Banker`s Pumpkin Patch". Wir trafen uns am Sonntagmittag mit
der gesamten GAPP-Gruppe auf Banker`s Hof, (s. Bild 1)
und wir wussten: Pumpkins sind Kuerbisse. Auf dem Hof leben auch Tiere,
wie zum Beispiel Schweine, Lamas und Ponys.(s. Bild 2&2.) Nach
kurzer Zeit sammelten sich verschiedene Gruppen auf Treckern und
Pferdekutschen, um zum Pumpkin Patch, einem riesigen Kuerbisfeld, zu
fahren.(s. Bilder 3&4)Jeder von uns suchte sich einen Kuerbiss aus,
die wir spaeter bei einem unserer Austauschpartner bearbeiten sollten.
Bei den Gasteltern Holcomb erwarteten uns Snacks und Getraenke
und auf Tischen lag Material zum Ausschneiden und Aushoehlen der
Kuerbisse bereit.(s. Bild 5) Mr. Holcomb zeigte uns, wie wir die
Kuerbisse aushoehlen und verzieren konnten.(s. Bild 6&7) Unsere
Kuerbisse zieren nun die Vorgaerten unserer Gastfamilien.(s. Bild 8)
Homecoming (06.10.2007)
Am Samstag dem 6. Oktober fanden die Parade und der Homecomig Ball statt. Homecoming ist ein jährliches traditionelles Fest in den USA.Die Veranstaltungen werden, üblicherweise im späten September oder Anfang Oktober, von High Schools und Colleges zu Ehren ehemaliger Schüler ausgerichtet.Um 12 Uhr mittags trafen wir uns alle im Deutschlandoutfit und mit passender Gesichtsbemalung, schwarz-rot-gold an der Middle School; mit dem ploetzlichen Platzregen hatte allerdings keiner gerechnet.Schlechtes Wetter hin oder her, die gute Stimmung konnte uns so schnell keiner mehr nehmen. So zogen wir samt Regenschirm als Teil der Parade von der Middle School zur High School. Waehrend der Parade wurden eifrig deutsche Bonbons geworfen An die Parade anschliessend fand ein American Football Spiel der Schulmannschaft der Plattsburgh High School statt.
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Dank des starken Regens musste schon nach wenigen Minuten eine kurze "Regenpause" eingelegt werden. Das verlorene Spiel(13:14) hatten wir natuerlich dem Regen zuzuschreiben ;-) Nach dem Spiel machten sich alle mit grosser Vorfreude auf den am Abend stattfindenen Ball auf den Heimweg, um wenige Stunden spaeter die letzten Vorbereitungen an Outfit, Frisur etc. zu treffen. Endlich an der High School in Kleid/Anzug angekommen, stellten wir zu unserer Freude fest, dass wir "Deutschen" keinen Eintritt zahlen mussten. In der Cafeteria fanden wir ein Buffet mit Gertraenken und Kleinigkeiten zum Naschen vor.Die Sporthalle wurde kurzer Hand zu einer Tanzflaeche umgestaltet, sodass alle ihre Tanzkuenste unter Beweiss stellen konnten. Nach 3 Stunden Aktion waren alle sehr muede, aber froh ueber den trotz schlechten Wetters gelungenden Tag.
Hallo aus Plattsburgh (02.10.2007)
Seit Dienstag ,dem 2. Oktober, sind wir nun in Plattsburgh, NY.
Um 10:45 Uhr ging unsere Reise von Bremen aus los, in Richtung Amsterdam.
Nach zirka einer dreiviertel Stunde waren wir am Amsterdamer Flughafen angekommen.
Hier mussten wir nun 3 Stunden auf unseren Flug nach Montreal warten. Wir verbrachten die lange Wartezeit mit essen und einkaufen im Flughafengebaeude. Als unser Flug um 15:30 startete, waren wir alle schon ziemlich muede. Nach acht Stunden Flugzeit kamen wir ohne Probleme in Montreal an.
Nachdem wir unsere Koffer abgeholt hatten empfingen uns zwei Lehrerinnen der Plattsburgh High School, Mrs Seeber und Mrs. Rizos sowie Mrs Bailey, Frau Heimbachs Freundin, mit der sie den Austausch vor 20 Jahren begonnen hatte. Von dem Flughafen aus fuhren wir mit dem Bus in Richtung Plattsburgh. An der Grenze der Vereinigten Staaten angekommen, mussten wir uns aufwendigen Sicherheitskontrollen unterziehen, dies waren z.B. Fingerabdruckscans, eine Iriskontrolle und einige Fragen der Polizisten. Nach einer Stunde Kontrolle fuhren wir auf amerikanischem Boden weiter, in Richtung Plattsburgh High School, wo unsere Gastfamilien uns bereits erwarteten. Als wir in den Familien ankamen, waren wir alle so muede, dass wir einfach nur noch ins Bett gegangen sind und geschlafen haben.
Am naechsten Morgen erwartete uns ein sehr aufregender Schultag.Die Schule begann um 8 Uhr morgens, wie Zuhause auch. In der ersten Sunde haben wir uns mit organisatorischen Dingen beschaeftigt; uebrigens haben wir immer in der ersten Stunde unseren Homeroom. Danach gingen wir mit unseren Austauschschuelern zum ersten Mal in ihre jeweiligen Kurse, das war ganz schoen aufregend fuer uns alle. Mittags gibt es in der riesigen Cafeteria der Schule Lunch. Wir finden es grossartig, dass unser Mittagessen von der Schule gesponsort wird. Nach dem Lunch hatten wir noch einige Stunden Unterricht.
Um 15 Uhr wurden wir in die Buecherei gebeten, wo wir offiziell begruesst wurden. Zu unserer Ueberraschung gab es eine riesige Willkommenstorte. Wir bekamen alle einen Sportbeutel mit Schulutensilien geschenkt, u. a. Sachen, die wir sehr gut fuer die Parade am Samstag gebrauchen koennen. Darueber berichten wir spaeter.
Danach besuchten wir ein Maedchen-Fussballspiel das die "Hornets" mit 4:0 fuer sich entschieden. Hornet, eine Hornisse, ist das Symbol/Logo der Schule. Die Schulfarben sind schwarz und orange, entsprechend sind alle Trikots sowie Schulutensilien in diesen Farben gehalten, Beeindruckt waren wir von der riesigen Sportanlage der Schule.Nach dem Spiel gingen alle nach Hause und unternahmen etwas mit der Familie oder Freunden ihrer Austauschpartner. Der erste Tag in Amerika war sehr ereignisreich und aufregend fuer uns alle.
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