|
2 neue Schülerfirmen am Start Studierende leisten Gründungscoaching |
|
Geschrieben von: Jörg Lehmann
|
Neben der Schulleitung des Hauptschulzweiges der KGS Rastede hatten die inzwischen sechs Geschäftsführer der Schülerfirmen des 8. Jahrganges am 27. Juni 2007 zur Gründungsfeier eingeladen. In der vollbesetzten Aula präsentierten die vier bereits bestehenden Schülerfirmen der Elternschaft und dem Kollegium ihre Firmenstruktur und ihr Dienstleistungsangebot. Jeden Mittwoch werden kostengünstige Fahrradinspektionen angeboten, Schulmaterialen im Bauchladen verkauft und selbst kreierte Produkte aus Holz, Leder und schönen Stoffen hergestellt.Für das leibliche Wohl sorgen werden zukünftig die neu gegründeten Schülerfirmen „Food Factory“, deren Angebot von Snacks bis zum kompletten Catering von Veranstaltungen reicht und „Shake it baby“, die gesunde Milch- und Fruchtshakes anbieten.
Höhepunkt des Abends war die feierliche Überreichung der Gründungsurkunden an die gewählten Geschäftsführer der Schülerfirmen durch die stellvertretende Schulleiterin Frau Windels. Ihr besonderer Dank galt ihren engagierten Lehrkräften und den Studierenden des Institutes für ökonomische und technische Bildung der Carl-von-Ossietzky – Universität Oldenburg. Auf der Grundlage der im Mai 2007 unterzeichneten Kooperationsvereinbarung zwischen der KGS Rastede und dem Institut für Ökonomische und Technische Bildung der Uni Oldenburg hatten die Studierenden unter der Leitung des Institutsdirektors Prof. Dr. Manfred Hübner und des KGS-Lehrers Jörg Lehmann Starthilfe für die Unternehmensgründung geleistet. Sie unterstützten bei der Umsetzung der Geschäftsideen, bei der Entwicklung der Satzung, der Wahl der Rechtsform, sie trainierten mit den Schülern Buchführung und Bewerbung, entwickelten Stellenbeschreibungen und Marketingkonzepte. Als eine klassische „win-win“– Situation sehen die Studierenden ihren tatkräftigen persönlichen Einsatz, denn sie konnten wertvolle Praxiserfahrungen für ihren zukünftigen Lehrerberuf sammeln. Von der Arbeit in den Schülerfirmen profitieren in erster Linie aber die Schüler selbst, indem sie in ihrer Selbständigkeit, Berufsorientierung und Ausbildungsfähigkeit gestärkt werden. Den zahlreich erschienenen Eltern war der Stolz auf ihre unternehmerisch tätigen Kinder deutlich anzumerken. Birgit Focke-Lehmann (Ausbildungskoordinatorin – BNW)
|